RWO: Aliaj mit schlechten Karten – Basis scheint weg

cb
13. Februar 2005, 13:10 Uhr

Am Mittwoch spielte Adrian Aliaj trotz eines Krankenscheins, der bis einschließlich dem 9. Februar galt, für seine Albaner gegen die Ukraine, hielt 90 Minuten durch und wurde, wieder in Oberhausen, gebührend empfangen.

Am Mittwoch spielte Adrian Aliaj trotz eines Krankenscheins, der bis einschließlich dem 9. Februar galt, für seine Albaner gegen die Ukraine, hielt 90 Minuten durch und wurde, wieder in Oberhausen, gebührend empfangen.

Vom Verein gab es eine Geldstrafe, eine Abmahnung und einen Tribünenplatz gegen Cottbus. Der Fußballverband Albaniens hat derweil angekündigt, ein Schreiben an die FIFA und die UEFA zu richten, sollte der Kicker mit einer Vereinsstrafe belegt werden.
RWO-Coach Eugen Hach nach dem Match: „Ich bin menschlich sehr enttäuscht von ihm . Ich muss aufpassen, was ich sage, es soll mir nachher nicht leid tun. Ich kann nicht drei Wochen nicht trainieren, dann irgendwo hinfahren.“ Hach deutlich: „Ich rede immer davon, ich brauche Jungs, die alles für den Verein, ich betone für den Verein, geben und nicht für eine Nationalmannschaft. Und das alles in einer Situation, in der wir auf keinen verzichten können. Dafür gibt es keine Erklärung.“ Die Prognose dürfte nicht gewagt sein. Aliaj hat sich endgültig ins Aus geschossen. Es muss schon sehr viel passieren, wenn man den Verteidiger nochmals im RWO-Trikot sieht. Die Basis zum Coach scheint verloren, auch die Fans haben erneut einen dicken Hals. Die Trennung im Sommer, vielleicht schon früher, scheint beschlossene Sache. Der Kicker selber wollte am Rande der Partie gegen Cottbus nichts zu der Angelegenheit sagen.

Autor: cb

Kommentieren