Die erste schwere Entscheidung musste RWO-Coach Eugen Hach kurz vor der Fahrt nach Trier treffen. Da er nur 18 Mann für den Kader benennen durfte, mussten fünf Spieler zuhause bleiben. Neben dem verletzten Chiquinho waren das Tibor Tokody, Bojko Velichkov, Hugo Costa und Gauthier Remacle.

RWO: Trier-Zuschauer "nicht mit Kopf nach unten"

28. Januar 2005, 10:35 Uhr

Die erste schwere Entscheidung musste RWO-Coach Eugen Hach kurz vor der Fahrt nach Trier treffen. Da er nur 18 Mann für den Kader benennen durfte, mussten fünf Spieler zuhause bleiben. Neben dem verletzten Chiquinho waren das Tibor Tokody, Bojko Velichkov, Hugo Costa und Gauthier Remacle.

Die erste schwere Entscheidung musste RWO-Coach Eugen Hach kurz vor der Fahrt nach Trier treffen. Da er nur 18 Mann für den Kader benennen durfte, mussten fünf Spieler zuhause bleiben. Neben dem verletzten Chiquinho waren das Tibor Tokody, Bojko Velichkov, Hugo Costa und Gauthier Remacle.
"Ein schlechtes Gefühl", erklärt Remacle, "ich hatte gedacht, meine Vorbereitung war ganz gut. Aber was soll ich sagen. Ich bin Profi, werde versuchen, weiter alles zu geben, um am Sonntag gegen Erfurt mit von der Partie zu sein."

Die 90 Minuten im Moselstadion konnte das Quartett auch nicht verfolgen. Üben mit den Amateuren stand auf dem Plan. Remacle: "Wir mussten um zwölf trainieren. Als ich daheim war, war fast alles vorbei. Leider wurde die Einheit nicht vorgezogen."
Für Erfurt ist der Belgier erneut optimistisch: "Ich denke immer, ich bin dabei. Ich versuche, mich unter der Woche anzubieten, damit die Chance kommt." Frust wird jedenfalls nicht geblasen, der ehemalige Lütticher weiß, was gar nicht passieren darf. "Für alle ist es wichtig, dass wir keine schlechte Stimmung produzieren. Wir müssen uns professionell verhalten, so ist es für alle die beste Lösung. Wenn wir uns nicht korrekt präsentieren, gibt es nur Krieg. Und es ist doch klar, keiner will so etwas."

Stattdessen hofft Remacle auf einen anderen Effekt: "Wir zeigen eine positive Reaktion, ich hoffe, die passende Haltung wird eines Tages belohnt. Wenn wir dann vielleicht dran sind, muss auch das Verhalten der anderen stimmen." Sein Zusatz: "Ich bin erfahren genug. Ich weiß, wie man sich in diesem Geschäft zeigen muss. Ich bin der Ansicht, Arbeit wird honoriert. Die Dinge können sich immer ganz schnell ändern." RWO-Coach Eugen Hach in die Richtung der Kicker, die zuhause bleiben mussten: "Rumweinen hilft nicht. Wir haben bereits jetzt die nächste Situation, Astorga hat die fünfte gelbe Karte, Aliaj fällt vielleicht aus. Es kann auch sein, dass einer von der Tribüne in die Startelf rutscht."

Anfragen der Spieler, warum es sie getroffen hat, gab es noch nicht. Hach: "Wenn die Jungs selbstkritisch sind, wissen sie es schon. Ich glaube auch nicht, dass einer kommen wird. Die tun sich nicht an, zu fragen, was los war. Aber ich kann bereits sagen, keiner lässt sich hängen, läuft mit dem Kopf nach unten rum. Im Gegenteil, ich habe gesehen, alle sind hoch motiviert." Es würde nicht überraschen, wenn Remacle und Velichkov die freien Kaderplätz einnehmen würden. Speziell Costa hinkt der Musik noch etwas hinterher, wie Hach berichtet: "Er ist körperlich noch nicht ganz fit, ihm fehlt noch etwas die Kraft. Ich hoffe, er ist in zwei oder drei Wochen wieder voll bei der Sache."

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