Püntklich zur Rückkehr aus der Türkei wurde bekannt, Mike Rietpietsch wurde von den RWO-Fans im Internet zum Spieler der Hinrunde gewählt. Kommentar von

RWO: Wahl-Sieger Rietpietsch mit Selbstkritik

14. Januar 2005, 10:24 Uhr

Püntklich zur Rückkehr aus der Türkei wurde bekannt, Mike Rietpietsch wurde von den RWO-Fans im Internet zum Spieler der Hinrunde gewählt. Kommentar von "Riete": "Eine schöne Sache, die mich sehr freut. Aber noch lieber wären mir zehn Punkte mehr auf dem Konto."

Püntklich zur Rückkehr aus der Türkei wurde bekannt, Mike Rietpietsch wurde von den RWO-Fans im Internet zum Spieler der Hinrunde gewählt. Kommentar von "Riete": "Eine schöne Sache, die mich sehr freut. Aber noch lieber wären mir zehn Punkte mehr auf dem Konto."

Um die zu erreichen, wurde in Manavgat hart trainiert und mit Nico Frommer noch ein weiterer Angreifer verpflichtet. Damit ist für Rietpietsch die Position hinter den Spitzen eigentlich wieder frei, nachdem der ehemalige Leverkusener in der Vorrunde immer wieder im Sturm aushelfen musste.

"Ich komme sicherlich lieber von hinten, als mit dem Rücken zum Tor zu stehen", bestätigt der fünffache Torschütze, "aber nur weil Frommer da ist, habe ich nicht die Sicherheit, woanders aufzulaufen. Wir waren mit 23 Mann im Trainingslager, alle wollen spielen, auf meinem Posten gibt es drei oder vier Jungs, die auch Gas geben."

Um unter anderem einen Spieler wie Frommer einzusetzen, von dem Rietpietsch eine hohe Meinung hat: "Ein guter Transfer. Er kann den Ball halten, so dass der Rest nachrücken kann." Bis es aber endlich wieder los geht, bleibt der Hach-Truppe noch etwas Zeit, um sich optimal vorzubereiten. Denn die meisten Kicker müssen sich in den restlichen 17 Partien erheblich steigern. Sogar der Spieler der Hinserie. Rietpietsch: "Ich bilde mir auf die erste Runde nichts ein. Ich habe sehr zentral gespielt, da geht oft etwas, auch wenn der Rest nicht so läuft." Die Konsequenz für den 30-Jährigen: "Ich muss mich steigern, auch der Trainer hat das gefordert. Zu Recht, denn wenn Begegnungen wie in Aue ablaufen, muss ich als Führungsspieler mehr zeigen. Aber dort habe auch ich es nicht geschafft, Dominanz zu zeigen."

Daher sprach Hach auch von einer Achse, die er noch nicht sieht, da ansonsten solche riesigen Formschwankungen nicht vorkommen würden. "Deshalb müssen sich auch die so genannten Leistungsträger hinterfragen", zeigt sich Rietpietsch selbstkritisch, "eine Achse entsteht nur durch Leistung, die haben wir noch nicht so gebracht, wie man es von uns erwartet. Leider habe auch ich den schlechten Spielen keinen Stempel aufdrücken können. Daher bin ich nicht zufrieden mit der Hinrunde."
Aber Hach hat einen Rat parat, wie der Offensiv-Akteur seine Leistung steigern kann: "Ich soll mich mehr auf mich konzentrieren", erklärt der ehemalige Bochumer, "alles, was Kopfschmerzen bereitet, soll ich außen vor lassen."

Damit im Sommer 2005 die nächste Vorbereitung für die zweite Liga angegangen werden kann. Die Basis für einen erfolgreichen Start ins Jahr 2005 wurde in der Türkei gelegt. "Es war sehr ordentlich", berichtet Rietpietsch, "besser, als wenn wir uns in Oberhausen treffen, jeder dann zum Essen woanders hingeht. So konnten wir uns abends hinsetzen, auch Kleinigkeiten aus dem Weg räumen, die irgendwo gestört haben."
Und die späten Stunden wurden bei einer Tasse Tee oder speziell bei Oliver Adler bei einem schmackhaften Bohnenkaffee in der gut besuchten Hotellobby genutzt, wie Rietpietsch zufrieden berichten kann: "Es waren teilweise mehr als zehn Mann dabei, nicht nur die, die immer anwesend sind. Auch ein Marius Baciu, ein Gauthier Remacle oder ein Hugo Costa waren da. Es wurde viel Deutsch gesprochen, die Jungs lernen auf diese Art noch besser. Zudem konnten wir ihnen das Gefühl vermitteln, wir gehören alle zusammen."

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