Selbst der Stau, der Ivica Grlic und Aziz Ahanfouf die Chance, mit dem PKW vom Kabinen-Bereich zu den VIP-Räumlichkeiten auf der anderen Stadion-Seite zu fahren, raubte, konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Ahanfouf zu Platz eins: "Es gibt nichts Schöneres"

17. Dezember 2004, 10:11 Uhr

Selbst der Stau, der Ivica Grlic und Aziz Ahanfouf die Chance, mit dem PKW vom Kabinen-Bereich zu den VIP-Räumlichkeiten auf der anderen Stadion-Seite zu fahren, raubte, konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Selbst der Stau, der Ivica Grlic und Aziz Ahanfouf die Chance, mit dem PKW vom Kabinen-Bereich zu den VIP-Räumlichkeiten auf der anderen Stadion-Seite zu fahren, raubte, konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

"Es ist doch wunderbar, wenn so viele Leute zu uns kommen", meinte Aziz Ahanfouf, der den 1. FC Köln durch seinen coolen Elfmeter auf die Verliererstraße brachte. Dass er sich die Kugel für den Fall der Fälle schnappte, war im Vorfeld abgesprochen. "Ich habe mich gut gefühlt, war mir sicher, dass ich ihn reinmache. Der Ball hat im Spiel auf mich gehört", meinte der Zebra-Torjäger, der mit neun Treffern in die Pause einbog. Ahanfouf: "Ich habe zwischendurch drei Begegnungen nicht getroffen, dafür aber Tore vorbereitet. Wir sind als Mannschaft gewachsen. Wenn Mal ein, zwei Leute ausfallen, können andere Spieler sofort einspringen." Mit dem erreichten Tabellenstand zeigte sich der "Knipser" vollauf zufrieden: "Es gibt nichts Schöneres, als oben zu stehen. Unsere Heimserie hat auch gegen Köln gehalten, jetzt geht es darum, die Konstanz ins neue Jahr zu transportieren und nach dem Urlaub sofort zurück zu kommen."

Kapitän Dirk Lottner hatte für die Winter-Etappe nur eine Vokabel parat: "Geil!" Der Standard-Spezi: "Zum Erreichen der Tabellenführung war die ausverkaufte Arena der richtige Rahmen, der Zeitpunkt stimmte auch. Mit 36 Punkten haben wir das Fundament für die Rückrunde gelegt."

Stürmer Markus Kurth vergaß im allgemeinen Jubel nicht, welcher Mannschafts-Teil auch zum Erfolg beigetragen hat. "Wir stehen auch deswegen da oben, weil wir so wenig Gegentore schlucken mussten. Da hinten gibt es kaum ein Durchkommen, auch gegen den FC gab es nur ein, zwei Situationen, in denen es gefährlich wurde."
Mittelfeld-Motor Andy Voss bilanzierte: "Der Sieg über die Geißböcke war der krönende Abschluss einer Super-Hinrunde. Wir können uns jetzt sechs Wochen freuen, dann muss ein guter Start her. Ich denke, dass wir uns auch noch einen Tick steigern können."

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