Waldemar Wrobel ist vor der Begegnung gegen Erkenschwick zum Improvisieren gezwungen. Gleich auf zwei Positionen muss der RWE-Trainer umstellen.

Rot-Weiss Essen

Wrobel muss umstellen

Aaron Knopp
01. Oktober 2010, 08:57 Uhr

Waldemar Wrobel ist vor der Begegnung gegen Erkenschwick zum Improvisieren gezwungen. Gleich auf zwei Positionen muss der RWE-Trainer umstellen.

Lukas Lenz, bislang als Sturmspitze im Essener System kaum wegzudenken, muss ersetzt werden. „Zu 80 bis 90 Prozent wird er nicht spielen“, sagt der Coach. Grund: Der Angreifer muss an der Uni Dortmund eine Klausur (Wirtschaftswissenschaft) schreiben. Möglicherweise wird Lenz noch rechtzeitig für einen Kurzeinsatz an der Hafenstraße eintreffen.

Wer die vakante Position in der Sturmzentrale besetzen wird, wollte Wrobel noch nicht preisgeben. „Wir haben einen Sebastian Pilch, oder auch einen Mike Kuta, der in Hüls auf der rechten Seite für Alarm gesorgt hat und diese Position bekleiden kann.“ Neben dem Sonderlob bekam der Zugang vom GSV Moers nach längerer Verletzungspause zumindest schon mal einen Bankplatz garantiert. „Er wird auf jeden Fall wieder im Kader sein“, verkündete Wrobel.

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Eine weitere Option für die Sturmspitze ist Viktor Huschka, der im Training zuletzt Fortschritte zeigte, aber noch weiter zulegen muss. „Er spielt noch immer Jugendfußball. Bei der ersten Aktion ist er schnell und gefährlich, aber er vergisst dann den zweiten oder dritten Ball. Er bringt aber natürlich eine gewisse Qualität mit und ist auf jeden Fall eine Alternative.“

Immerhin die Systemfrage beantwortete Wrobel schon mal: Auch am Freitag wird RWE in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen.

Höchstwahrscheinlich passen müssen am Freitag Dirk Jasmund (Oberschenkelprobleme) und Adrian Schneider (Innenbanddehnung). Wieder an Bord sein wird dagegen Mittelfeldmann Suat Tokat, der seit Montag wieder voll im Training mitwirkt.

Zum Heimspiel gegen die SpVgg. Erkenschwick erwartet eine erhöhte Anzahl an Gästefans erwartet, so dass die Blöcke L und M auf der Nordtribüne für Gästefans geöffnet werden. Alle RWE-Fans, die den Heimblock auf der Nordtribüne (Block N) nutzen, erhalten wie bisher ausschließlich Einlass über die Osttribüne und können die Cateringstände und sanitären Anlagen nur an der Osttribüne nutzen. Die Stadiontore öffnen wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn. Im Vorbereitungsspiel auf den U-20-Länderpokal unterlag die Niederrheinauswahl der Auswahl Westfalens mit 2:3. Leon Enzmann und Cedric Vennemann spielten jeweils 45 Minuten.

Autor: Aaron Knopp

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