Zum Auftakt des 13. Zweitliga-Spieltages kommt es heute Abend zum Fernduell um die Tabellenführung. Spitzenreiter 1. FC Köln reist nach Trier, Verfolger Duisburg empfängt Frankfurt. Zudem trifft Ahlen auf Oberhausen.

Köln und Duisburg im Fernduell um Rang eins

tok
26. November 2004, 12:48 Uhr

Zum Auftakt des 13. Zweitliga-Spieltages kommt es heute Abend zum Fernduell um die Tabellenführung. Spitzenreiter 1. FC Köln reist nach Trier, Verfolger Duisburg empfängt Frankfurt. Zudem trifft Ahlen auf Oberhausen.

Der 13. Spieltag der zweiten Bundesliga wird heute Abend (ab 19 Uhr) mit drei Partien eröffnet. Dabei kämpfen der 1. FC Köln bei Eintracht Trier und der MSV Duisburg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt um die Tabellenführung im Bundesliga-Unterhaus. Zudem versucht Rot-Weiß Oberhausen bei LR Ahlen, die "Rote Laterne" abzugeben.

Nationalstürmer Podolski vor Comeback

Mit fünf Siegen in Serie reisen die Kölner nach Trier und versuchen, die Tabellenführung zu behaupten. Helfen kann den "Geißböcken" dabei wieder Lukas Podolski, der seine Fußverletzung auskuriert hat und nach drei Partien endlich wieder im Kader des FC steht. Die Aufgabe für Trier wird nicht leicht, denn Köln ist mit 13 Auswärts-Punkten die beste Mannschaft auf fremdem Platz. Zudem hat die Eintracht seit drei Spielen nicht mehr gewonnen. Mit einem Sieg wollen die Moselstädter den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern.

Duisburg will Heimserie ausbauen

Auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters wartet indes der MSV Duisburg. Die "Zebras" haben in dieser Saison bislang jedes Heimspiel gewonnen und wollen diese Serie auch gegen Absteiger Eintracht Frankfurt ausbauen. Nach dem torlosen Remis bei Wacker Burghausen in der Vorwoche zählt für den MSV nur ein Sieg, um die Aufstiegsambitionen zu untermauern. Frankfurt dagegen kämpft um den Anschluss an die Spitzengruppe. Mit 18 Punkten rangiert die Elf von Trainer Friedhelm Funkel derzeit auf dem neunten Rang und hat bereits neun Zähler Rückstand auf den ersten Aufstiegsplatz. Für Funkel ist das Gastspiel in der MSV-Arena die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Von 1996 bis 2000 trainierte der Rheinländer den MSV.

Oberhausen will "Rote Laterne" loswerden

Mit nur zwölf Puknten steht Rot-Weiß Oberhausen auf dem letzten Tabellenplatz und muss langsam Punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Angefangen hat RWO damit in der vergangenen Woche: Gegen die SpVgg Greuther Fürth gewann Oberhausen mit 1:0 und sorgte für den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Eugen Hach. Die Auswärtsbilanz macht Oberhausen aber keinen Mut. Nur einen Zähler ergatterte RWO bislang auf des Gegners Platz. Bei Ahlen dagegen läuft es derzeit. In den letzten elf Spielen hatten die Westfalen nur einmal das Nachsehen (0:3 in Köln) und stehen auf einem gesicherten siebten Tabellenplatz mit Blick nach oben.

Autor: tok

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