Das war ein rabenschwarzer Sonntag für den SV Schermbeck. Nicht nur die Partie gegen die Reserve von Alemannia Aachen ging mit 0:1 (0:0) verloren.

SVS - Aachen II 0:1

Ersoy muss ins Krankenhaus

26. September 2010, 20:17 Uhr

Das war ein rabenschwarzer Sonntag für den SV Schermbeck. Nicht nur die Partie gegen die Reserve von Alemannia Aachen ging mit 0:1 (0:0) verloren.

Viel mehr Sorgen bereitet den Verantwortlichen um Trainer Martin Stroetzel die schwere Verletzung von Seyit Ersoy.
[infobox-left]SV Schermbeck: C. Müller - D. Müller, Turhal, Djuliman, Böninghausen - Ucar (57. Turgut), Poch (70. Zepanski), Kaya, Jansen - Ersoy (30. Lupitu), Kuntz.
Alemannia Aachen II: Krumpen - Casper, Korte, Jansen, Frau (78. Malget) - Temeltas, Schnier (63. Lubasa), Wanneck (68. Mostowfi), Engelbrecht - Lekesiz, Tsoumou.
SR: Martin Thomsen (Kleve).
Tore: 0:1 Tsoumou (69.).
Zuschauer: 200
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Es lief die 30. Minute, als der Goalgetter des SVS nach einem robusten Einsteigen des Aacheners Timur Temeltas vor Schmerzen schreiend am Boden liegen blieb. Die niederschmetternde Diagnose: Rippenbruch. „Das Spiel wurde unterbrochen und wir mussten auf den Notarzt warten, weil Seyit nicht transportfähig war“, ist Schermbecks Vize-Chef Stefan Zens angesichts der erschütternden Szene sichtlich mitgenommen. Ersoy wurde dann sofort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort bestätigte sich der Verdacht. „Dass er nun lange ausfallen wird, ist für uns kaum zu verkraften“, machte Zens klar.

Derweil ist das Sportliche schnell erzählt. Der SVS hielt im ersten Durchgang ordentlich mit, doch nach der Pause diktierte ausschließlich Aachen das Geschehen. In der 69. Minute erzielte Juvehl Tsoumou, den die Hausherren nie in den Griff bekamen, das Tor des Tages. „Wir haben uns in der zweiten Hälfte keine zwingenden Chancen erarbeitet“, bilanzierte Zens den rabenschwarzen Sonntag.

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