Nach dem Auswärtssieg am letzten Mittwoch beim VfB Homberg musste die Westfalia aus Rhynern zu Hause gegen die Ssvg. Velbert eine 1:3 (0:1)-Pleite hinnehmen.

Rhynern - Velbert 1:3

"Es wird schwer, die Klasse zu halten"

Christian Müller
27. September 2010, 12:07 Uhr

Nach dem Auswärtssieg am letzten Mittwoch beim VfB Homberg musste die Westfalia aus Rhynern zu Hause gegen die Ssvg. Velbert eine 1:3 (0:1)-Pleite hinnehmen.

Während das Spiel vor 250 Zuschauern in der ersten Viertelstunde noch ausgeglichen, jedoch ohne echt Torchancen dahin plätscherte, kam Velbert ab der 20. Minute immer besser ins Spiel und eroberte sich die klareren Torszenen.

„Wir haben einen verdienten Sieg gelandet und 70 Minuten guten Fußball gespielt“, freute sich Velbert-Trainer Frank Schulz zu Recht über die Leistung seiner Mannschaft. Denn die Gäste zeigten sich nicht nur insgesamt strukturierter und reifer, sondern sie waren dem Heimteam auch fußballerisch einfach überlegen.
[infobox-left]Rhynern: Wegner - Dotor-Ledo, Schmitz, Kaleoglu, Jonca - Naßhan, Tahiri - Neumann (55. Leclaire), Dej (55. Buschening), Schiller - Traufetter
Velbert: Ditterle - Barton, Seidel, Eraslan, Kacar - Ligbur, Kluy (75. Badur), Steegmann (63. Nachtigall), Gebauer - Onucka (83. Meißner), Janas
SR: Benjamin Schäfer (Herten)
Tore: 0:1 Janas (20.), 0:2 Nigbur (68., FE), 0:3 Onucka (88.), 1:3 Schmitz (87.)
Zuschauer: 250
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Entsprechend ernüchternd fiel dann auch das Fazit von Rhynerns Coach Michael Lusch aus: „Wir haben gehofft, dass wir nach dem Sieg am Mittwoch heute besser ins Spiel kommen, aber es ist irgendwann auch eine Qualitätsfrage.“ Zweifelnd fügt er hinzu: „Es wird schwer, die Klasse zu halten.“

Zwar ging Velbert bereits nach 20 Minuten durch Sebastian Janas in Führung, doch erst in der zweiten Hälfte gelang es ihnen, ihre Überlegenheit in noch mehr Tore umzumünzen.
Während Rhynern zwar bemüht war, sich aber nicht richtig durchsetzen konnte und vorne immer wieder hängen blieb, schoss Velbert die Westfalia ins Verderben. „Wir haben den Gegner beherrscht“, lautete Schulz‘ Fazit nach dem Abpfiff.

Doch in der letzten Viertelstunde wurde dann auch Rhynern noch einmal gefährlich. Dem 2:0 für Velbert durch Daniel Nigbur, folgten zwei Großchancen für Rhynern. Doch Dennis Buschening (72.) und Björn Traufetter (75.) vergaben ihre Möglichkeiten.

So war es stattdessen Marko Onucka, der erneut für die Gäste einnetzte. Der Ehrentreffer für Rhynern durch Leon Schmitz war dann nur noch ein schwacher Trost für die insgesamt schwächere Westfalia, die nun am kommenden Sonntag beim SV Schermbeck Wiedergutmachung betreiben müssen.

Velbert dagegen kann den Schwung mit in die Partie gegen Schlusslicht Bergisch Gladbach mitnehmen und den Anschluss an die Spitze verkleinern.

Autor: Christian Müller

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