Drei Punkte gegen Oberhausen, aber den Kapitän verloren: Alemannia Aachen fuhr einen 2:1-Zittersieg gegen RWO ein. Kapitän Erik Meijer sah allerdings wegen absichtlichen Handspiels die Gelb-Rote Karte.

Aachener Zittersieg gegen Oberhausen

31. Oktober 2004, 16:56 Uhr

Drei Punkte gegen Oberhausen, aber den Kapitän verloren: Alemannia Aachen fuhr einen 2:1-Zittersieg gegen RWO ein. Kapitän Erik Meijer sah allerdings wegen absichtlichen Handspiels die Gelb-Rote Karte.

UEFA-Cup-Teilnehmer Alemannia Aachen hat Ex-Profi Jürgen Luginger den Einstand als Interimstrainer bei Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen verdorben. Während die Aachener nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg weiter den Bundesliga-Aufstieg im Visier haben, rutschten die Oberhausener nach der siebten Saison-Niederlage sogar auf den letzten Platz ab.

Stefan Blank (9.) und Kai Michalke (22.) erzielten die Tore für die Hausherren beim dritten Heimsieg in Folge. Mike Rietpietsch gelang nur noch den Anschlusstreffer (74.). Alemannia-Kapitän Erik Meijer sah nach einem absichtlichen Handspiel in der 69. Minute "Gelb-Rot".

19.777 Zuschauern am Aachener Tivoli sahen eine ereignisarme Spielhälfte mit wenig Torraumszenen, obwohl Alemannia-Coach Dieter Hecking fünf nominelle Angreifer ins Rennen geschickt hatte. Die erste Möglichkeit des Spiel verwertete Blank per Kopf nach einem Eckball von Jens Scharping. Eine Viertelstunde später setzte Moses Sichone Michalke mit einem Traumpass in den Rücken der Oberhausener Abwehr in Szene. Michalke spielte RWO-Keeper Oliver Adler aus und schob er den Ball zu seinem achten Saisontor aus spitzem Winkel ins leere Netz.

Nach dem Seitenwechsel tat Aachen weniger und ließ die bis dahin harmlosen Gäste zu ersten Tormöglichkeiten kommen. Mike Rietpietsch scheiterte in der 47. Minute zunächst an Alemannen-Torwart Stephan Straub, ehe er rund eine halbe Stunde später für den Anschlusstreffer sorgte.

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