Nach dem ersten Sieg steht nun das Heimspiel gegen die angeschlagenen Mönchengladbacher an. Felix Magath gab in der Pressekonferenz einen Rück- und Ausblick.

Schalke 04

Magath vorsichtig optimistisch

25. September 2010, 10:07 Uhr

Nach dem ersten Sieg steht nun das Heimspiel gegen die angeschlagenen Mönchengladbacher an. Felix Magath gab in der Pressekonferenz einen Rück- und Ausblick.

Dass nach dem Sieg die in den vorangegangenen Partien erspielte Unsicherheit noch nicht völlig verflogen sei, gab Schalkes Cheftrainer zu und fügte an: "Wir haben noch viele Fehler gemacht, dafür aber Kampfgeist gezeigt. Weil die Mannschaft jetzt endlich mal eine Zeit lang zusammengespielt hat, bin ich mir sicher, dass wir uns auch spielerisch wieder verbessern werden. Dennoch brauchen wir auf jeden Fall noch mehr Erfolgserlebnisse, um wirklich Stabilität in unser Spiel zu bekommen."

Einer, der den siegreichen Ausgang in Freiburg mit gemischten Gefühlen sehen dürfte, ist Nicolas Plestan. Der Franzose, der nach seiner Gelb-Roten-Karte für das Spiel gegen die Breisgauer gesperrt war, ist jetzt zwar wieder einsetzbar, wird aber möglicherweise vorerst vom Seitenrand zusehen müssen. "Wir haben jetzt eine größere Breite im Kader, deswegen muss immer mal jemand aussetzen. Fest steht aber auch, dass man ein System nicht umstellen muss, wenn es funktioniert, deswegen wird es vermutlich kaum Veränderungen zum letzten Spiel geben." Anders als Plestan hat Joel Matip jetzt die Nase vorne. Der junge Deutsch-Kameruner hat seinen Trainer bei dem Sieg vollauf überzeugt - nicht nur wegen seiner Torvorlage: "Er hat hinten viel weggeholt und das Spiel schnell aufgebaut, und ist jetzt rechtzeitig wieder in guter Form."

Der Gegner aus Mönchengladbach könnte dabei gerade zur rechten Zeit kommen, schließlich sind die Spieler von Trainer Michael Frontzeck in den vergangenen Wochen arg unter die Räder geraten. Felix Magath wurde jedoch nicht müde zu warnen: "Auch wenn es jetzt die erste Mannschaft ist, die ohne Erfolgserlebnisse im Rücken gegen uns antritt, sind sie nicht ungefährlich. Sie werden kämpfen und wir werden das Spiel machen müssen. Das wird mit Sicherheit nicht leicht werden."

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