Woche der Wahrheit. Anders kann die Situation rund um RW Oberhausen wohl kaum beschrieben werden. In den nächsten zehn Tagen stehen drei Begegnungen an, wobei mit Dresden und Saarbrücken zwei Aufsteiger auf die

RWO: Andersen geht optimistisch in die "Muss-Woche"

cb
22. Oktober 2004, 15:37 Uhr

Woche der Wahrheit. Anders kann die Situation rund um RW Oberhausen wohl kaum beschrieben werden. In den nächsten zehn Tagen stehen drei Begegnungen an, wobei mit Dresden und Saarbrücken zwei Aufsteiger auf die "Kleeblätter" warten, am Ende der Drei-Spiele-Tour geht es auf den berühmt berüchtigten Aachener Tivoli.

Woche der Wahrheit. Anders kann die Situation rund um RW Oberhausen wohl kaum beschrieben werden. In den nächsten zehn Tagen stehen drei Begegnungen an, wobei mit Dresden und Saarbrücken zwei Aufsteiger auf die "Kleeblätter" warten, am Ende der Drei-Spiele-Tour geht es auf den berühmt berüchtigten Aachener Tivoli. RWO-Coach Jörn Andersen ganz nüchtern: "Der Druck ist groß, wir befinden uns in einer Muss-Woche. Aber ich bin zuversichtlich, meine Mannschaft zeigt wieder große Leidenschaft und gute Leistungen im Training. Es gibt jeden Tag Fortschritte."
Auch ein Verdienst des großen Kaders, den der Norweger aktuell um sich hat. "Sehr wichtig, 20 Spieler zu haben, die ich alle einsetzen kann. Bei drei Matches in einer Woche wird man sicherlich etwas ändern müssen, jetzt habe ich dazu die Möglichkeiten. Ob es auch so kommt, muss man abwarten." Wobei es in Bezug auf Dresden nicht viel zu ändern gibt, die Kicker, die in Köln dabei waren, konnten fast durch die Bank weg überzeugen. Die einzige Frage, was passiert mit der linken Seite, über die einfach zu viele gefährliche Szenen entstehen. Auch in Köln musste sich Anthony Tiéku den Vorwurf gefallen lassen, mehrmals unglücklich agiert zu haben, speziell vor dem 2:3, als er Lukas Podolski mit seiner Kopfball-Vorlage "bediente". "Wenn ich zwei Linksverteidiger auf der Bank hätte, hätte ich vielleicht anders reagiert", spricht Andersen die Personal-Misere auf der linken Ketten-Seite an, "aber wir haben kaum Alternativen. Ich muss lange suchen, um eine andere Lösung zu finden. Die Abwehr hat insgesamt über 85 Minuten gut agiert, es fehlte nur in fünf Minuten die Konzentration. Wir müssen es aber schaffen, über die gesamte Distanz aufmerksam zu sein." Spezielle Veränderungen hat der Ex-Profi noch nicht im Sinn, zum Beispiel die getestete Variante mit Gauthier Remacle links. "Dafür ist es noch zu früh, aber ich werde mir einiges durch den Kopf gehen lassen", verspricht Andersen, der auch betont. "Wir haben unser bestes Spiel in Köln gemacht, vielleicht einen Stamm gefunden, was aber nicht heißt, alle dürfen sich sicher sein. Die auf der Bank waren, haben auch die Chance, sich über das Training anzubieten."

Autor: cb

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