Mit drei Treffern hat Lukas Podolski den 1. FC Köln zum knappen 3:2-Heimerfolg über Rot-Weiß Oberhausen geschossen. Durch Tore von Keita und Rietpietsch waren die Gäste aus Oberhausen zweimal in Führung gegangen.

Köln besiegt RWO knapp - Podolski trifft dreimal

17. Oktober 2004, 16:55 Uhr

Mit drei Treffern hat Lukas Podolski den 1. FC Köln zum knappen 3:2-Heimerfolg über Rot-Weiß Oberhausen geschossen. Durch Tore von Keita und Rietpietsch waren die Gäste aus Oberhausen zweimal in Führung gegangen.

Der überragende Lukas Podolski vom 1. FC Köln hat Rot-Weiß Oberhausen im Alleingang besiegt. Der Nationalspieler traf in der 23., 52. und 83. Minute zum glücklichen 3:2 (1:2)-Erfolg des Traditionsklubs, der damit weiter auf dem direkten Rückweg in die Bundesliga bleibt. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens zeigte vor 35.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion zwar eine insgesamt enttäuschende Vorstellung, rettete aber drei fest eingeplante Punkte auf dem Rückweg in die Erstklassigkeit.

Frühe RWO-Führung

Huub Stevens, der seine Mannschaft erneut umformiert hatte, sah in den ersten Minuten wenig durchdachte Angriffsbemühungen und umständliche Ballpassagen. Schon in der 10. Minute musste der FC die Führung durch Salif Keita hinnwehmen. Zuvor war der überragende Mike Rietpietsch auf der linken Angriffseite gegen den völlig überforderten Christian Lell allein davongezogen, hatte präzise nach innen geschoben, und Keita brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Nach dem Ausgleich durch Podolski war es Rietpietsch selbst, der per Kopf zum 1:2 traf.

Kölns Abwehr schwach

Die FC-Abwehr glich gegen den Tabellenvorletzten phasenweise einem Torso, auch der nach seiner Verletzung wieder eingesetzte Lukas Sinkiewicz konnte der Innenverteidigung keine Stabilität verleihen. Lell auf der rechten Seite war ein Totalausfall und auch Kapitän Alexander Voigt unterlief gegen die gefährlich konternden Oberhausener der ein oder andere Fehler. Torwart Alexander Bade rettete in der 54. und 65. Minute in höchster Not gegen Marius Baciu und erneut Keita.

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