Die Heimserie hält! NRW-Liga-Spitzenreiter RWE bleibt zuhause verlustpunktfrei. Obwohl es dazu gegen den MSV Duisburg viel Arbeit und jeder Menge Glück bedurfte.

RWE - MSV II 2:1 (1:0)

Wrobel-Team duselt sich zum fünften Sieg

Aaron Knopp
22. September 2010, 22:54 Uhr

Die Heimserie hält! NRW-Liga-Spitzenreiter RWE bleibt zuhause verlustpunktfrei. Obwohl es dazu gegen den MSV Duisburg viel Arbeit und jeder Menge Glück bedurfte.

Der 2:1 (1:0)-Zittersieg gegen den MSV Duisburg II kostete den rot-weissen Teil der 5252 Zuschauer im Georg-Melches-Stadion aber einige Lebensmonate. „Wir müssen gucken, dass wir unser Glück nicht irgendwann mal aufbrauchen“, seufzte Damian Jamro. „Wir haben bei jedem Torschuss gezittert.“ Nachdem der Tabellenführer der NRW-Liga 15 Minuten lang furios aufspielte und mit einem 1:0 durch einen Kopfball von Lukas Lenz in Führung ging (4.), ebbte der Sturmlauf der Hausherren zusehends ab. Der MSV erlangte zwar mehr und mehr Spielkontrolle und war schon vor dem Halbzeitpfiff mindestens ebenbürtig. Deshalb konnte MSV-Coach Markus Reiter auch nur feststellen: „Ich habe nichts gesehen, was meine Mannschaft so richtig falsch gemacht hat.“

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Höchstens in den Strafraum hätten sich die „Zebras“ vielleicht ab und an wagen dürfen. So blieb es bei den MSV-Angriffen meist bei Distanzversuchen, die der gut aufgelegte Essens Keeper Dennis Lamczyk mehr oder weniger mühelos parierte. Was sich vor dem Wechsel bereits als leichtes Übergewicht andeutete, war nach der Pause Duisburger Dauerdruck. So richtig zwingend war das zwar noch immer nicht, doch als Bünyamin Aksoy nach einer Ecke mit dem Fuß vollstreckte, war der Ausgleich bereits überfällig.

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Umso bemerkenswerter, dass RWE sich noch mal aufbäumte. Holger Lemke bediente mit einem fein ausgespielten Konter Leon Enzmann und der besorgte das kaum noch für möglich gehaltene 2:1 - gleichzeitig der Endstand (86.). „Das noch so auszuspielen, hat schon eine gewisse Qualität“, unterstrich RWE-Trainer Waldemar Wrobel. Wenngleich er einräumen musste: „Es hat absolut die glücklichere Mannschaft gewonnen. Duisburg hätte einen Punkt verdient, aber ich werde mich für diese drei Punkte auch nicht entschuldigen.“

Autor: Aaron Knopp

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