Attacke auf die Tabellenspitze! Der MSV Duisburg kann heute Abend im Promi-besetzten Wersestadion den ersten Platz erobern. Ahlens Präsident Helmut Spikker feiert Geburtstag und hat reichlich Ehrengäste eingeladen. So wird unter anderem Bum-Bum Becker und Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt auf der Tribüne Platz nehmen.

MSV will Spitze entern

tt
01. Oktober 2004, 08:38 Uhr

Attacke auf die Tabellenspitze! Der MSV Duisburg kann heute Abend im Promi-besetzten Wersestadion den ersten Platz erobern. Ahlens Präsident Helmut Spikker feiert Geburtstag und hat reichlich Ehrengäste eingeladen. So wird unter anderem Bum-Bum Becker und Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt auf der Tribüne Platz nehmen.

Alexander Bugera rechnet mit einem "schönen Spiel", der Duisburger Allrounder: "Wir fahren selbstbewusst da hin, es kommen bestimmt 2.000 MSV-Fans mit." Klar, dass die Anhänger einen Dreier sehen wollen, was vom Papier her gegen das noch sieglose LR-Ensemble auch nicht unmöglich erscheint. "Gegen Ahlen waren die Spiele immer eng", warnt Duisburgs Defensiv-Mann Carsten Wolters, "ich kann mich noch erinnern, wie wir in der letzten Spielzeit zuhause gegen LR die Chance verspielt haben, noch ein Mal oben ranzukommen. Wir sind nicht so vermessen, zu sagen: Die hauen wir Mal eben so weg. Ahlen hat Nürnberg aus dem Pokal geschmissen und in Erfurt einen Zähler ergattert, das Team wird mit gestärkter Brust auftreten. LR will gegen uns den ersten Sieg feiern, wir fahren an die Werse, um etwas zu holen. Das wird interessant."
Ingo Peter, Coach der Rot-Weißen, siedelt die Duisburger hoch an. "Ich habe den MSV beim 1:0 gegen Greuther Fürth beobachtet. Im ersten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften, danach war das Spiel offener. Abdelaziz Ahanfouf hat unterstrichen, dass er ein exzellenter Stürmer ist. Er ergänzt sich gut mit Markus Kurth. Duisburg zählt für mich zu den Aufstiegs-Favoriten."
Ahlen rangiert derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, kämpft wie schon vor Jahresfrist um die Existenz. Ingo Peter: "Wir haben bisher aus verschiedenen Gründen nie Harmonie hinein bekommen, es gab zahlreiche Verletzungs-Ausfälle, einige Spieler wurden erst nach dem Start verpflichtet. Für uns ist das eine schwere Prüfung." Der ehemalige Siegener zeigt sich trotzdem selbstbewusst: "Wir haben mit Duisburg und Cottbus jetzt zwei schwere Spiele vor der Brust, da können wir uns beweisen. Unser Sieg in Nürnberg zeigt, dass eine gewisse Qualität vorhanden ist. Vielleicht können wir es Arminia Bielefeld gleich tun. Die haben nach dem Pokal-Weiterkommen zwei Meisterschafts-Siege geholt. Die würden uns auch gut tun."
An den letzten Auftritt im Wersestadion haben die Zebras durchaus gute Erinnerungen. "Wir haben da in der letzten Saison 0:2 hinten gelegen und am Ende 3:2 gewonnen", erinnert sich Stürmer Markus Kurth, "das war richtig spannend." Ob`s diesmal ähnlich läuft?

Autor: tt

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