Heute Abend steigt im Stadion an der Grünwalder Straße das Duell zwischen den beiden Aufstiegskandidaten 1860 München und MSV Duisburg. Während es beim MSV rund läuft, sind die

"Löwen" empfangen "Zebras" zum Zweitliga-Topspiel

17. September 2004, 08:07 Uhr

Heute Abend steigt im Stadion an der Grünwalder Straße das Duell zwischen den beiden Aufstiegskandidaten 1860 München und MSV Duisburg. Während es beim MSV rund läuft, sind die "Löwen" holprig in die Saison gestartet.

Zum Auftakt des fünften Spieltages der 2. Bundesliga muss Verfolger MSV Duisburg heute bei Bundesliga-Absteiger TSV 1860 München antreten, Aufsteiger Dynamo Dresden trifft auf Schlusslicht Karlsruher SC und im Ahlener Wersestadion kreuzen LR Ahlen und Eintracht Trier die Klingen (alle 19 Uhr).

Die "Löwen" spielten zuletzt zweimal zu Null und holten dabei vier Zähler. Der MSV, der in jedem seiner vier Saisonpartien jeweils mindestens einen Treffer erzielte, hat sich mit drei Siegen in Serie auf den zweiten Tabellenrang gespielt. Mit dem Gast aus Duisburg kommt dabei so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in die bayerische Landeshauptstadt: Nach der Auftaktniederlage in Dresden gewann die Elf von Trainer Norbert Meier ihre folgenden drei Auftritte in Serie (bei 5:1 Toren) und arbeitete sich bis auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Löwen dagegen weisen nach vier Spielen eine wahrlich ausgeglichene Bilanz vor: Einem Sieg steht eine Niederlage gegenüber, das Torverhältnis beträgt 5:5, unter dem Strich steht damit Rang 10.

Dresden und Karlsruhe unter Zugzwang

Neuling Dresden holte aus den jüngsten drei Auftritten nur einen mageren Zähler und musste bislang in jedem Spiel einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Schlusslicht KSC fuhr in den bisherigen vier Saisonspielen erst einen Punkt ein. Dabei kassierten die Karlsruher acht Gegentore, so viele wie keiner der Kontrahenten. Vor einigen Wochen standen sich beide Teams schon einmal im DFB-Pokal gegenüber. Damals siegte der KSC mit 2:1 bei Dynamo Dresden.

Ahlen gelang in den ersten beiden Heimspielen der Saison nur ein Punktgewinn. Trier spielte in den ersten vier Begegnungen dreimal remis. Der heimische LR hatte zuletzt trotz Zwei-Mann-Überzahl in Aue keinen Treffer und damit auch keinen Dreier geschafft, Trier verpasste gegen Fürth den Sieg und spielte schon zum dritten Mal remis. Die daraus resultierenden drei Punkte reichen nach dem 4. Spieltag immerhin zu Tabellenplatz 14, während die Gastgeber mit einem Zähler weniger auf dem Konto einen Rang dahinter liegen.

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