Georg Koch, der Torwart-

MSV - "Vulkan" Koch brodelt

25. August 2004, 19:01 Uhr

Georg Koch, der Torwart-"Vulkan". Duisburgs Kastenhüter sieht kann keine Weiterentwicklung bei den Zebras registriert:

Georg Koch, der Torwart-"Vulkan". Auf die Frage, ob er nach dem 1:3 in Dresden, dem 2:1 in Saarbrücken und dem 2:1 bei Werders Amateuren eine Weiterentwicklung bei den Zebras registriert, grummelte der Routinier: "Ich sehe fast gar nichts. Wir machen immer die gleichen Fehler und meinen, das Spiel verwalten zu können. 20 überragende Minuten sind einfach zu wenig. Wenn wir zu weit weg stehen und nicht in die Zweikämpfe kommen, funktioniert es nicht."

Der ehemalige Düsseldorfer genervt: "Es kotzt mich ehrlich gesagt an. Wir schießen uns die Dinger selbst rein. Wie viele Bälle, die bei uns im Netz gelandet sind, waren vorher eigentlich schon tot?" Koch fordert: "Wir müssen mehr miteinander sprechen, kommunizieren." Mit krächzender Stimme meinte er zum RS-Mitarbeiter: "Hör Dir ruhig Mal an, wie ich spreche."

Unterdessen zeigte sich Iviva Grlic erleichtert darüber, dass Duisburg von einer Verlängerung verschont blieb. "Ich habe für die Nationalelf von Bosnien-Herzegowina gegen Frankreich durchgespielt, obwohl ich eigentlich nur eine Stunde auf dem Feld bleiben sollte. Dann hatten sich aber drei Mann verletzt. Außerdem gab es wichtigere Spieler, die in großen Clubs aktiv sind und bei uns geschont werden mussten.

Zum Glück war in Bremen nach 90 Minuten Schluss, dadurch war das Wochenende gerettet." "Ivo" schnaufte durch: "Ich hatte schwere Beine, es war eine super-harte Woche. Toll, dass die Mannschaft mich mit durchgezogen hat." Seine internationale Laufbahn scheint gerade zu beginnen, die Bilanz: Zwei Einsätze, ein Tor. Grlic: "Am 7. September spielen wir mit Bosnien-Herzegowina in der WM-Qualifikation gegen Spanien. Es ist bereits abgesprochen, dass ich zum Aufgebot zähle. Aber vorher steht hier noch das MSV-Spiel gegen RWO an. Das ist für mich besonders wichtig."

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