Srdjan Baljak hat den Bann gebrochen. Mit seinem Doppelpack gegen München hat er seine Torflaute beendet und sich den Frust von der Seele geballert.

Baljak ist zufrieden

"Ich bin kein typischer Stürmer"

17. September 2010, 11:17 Uhr

Srdjan Baljak hat den Bann gebrochen. Mit seinem Doppelpack gegen München hat er seine Torflaute beendet und sich den Frust von der Seele geballert.

„Es war sehr wichtig für mich, denn ich hatte schon lange kein Erfolgserlebnis mehr“, schnauft der Kapitän tief durch.

Dabei geht es für den ehemaligen Mainzer seit Wochen steil bergauf. Besonders die Tatsache, dass er von Milan Sasic zum Kapitän ernannt worden ist, hat ihm Auftrieb gegeben. „Das ist eine große Ehre und eine Verpflichtung für mich“, lacht der 31-Jährige. Und das Vertrauen hat er auch bestätigt, denn mit seiner Spielweise ist er für die Zebras unverzichtbar. Das weiß auch sein Trainer: „Es gibt in der gesamten Liga keinen Angreifer, der sich so viel bewegt wie Srdjan.“

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Der Goalgetter holt sich die Bälle im Mittelfeld, verteilt sie, oder sucht direkt den Abschluss aus der zweiten Reihe. „Ich bin damit kein typischer Stürmer“, merkt der Serbe an. „Ich brauche viel mehr Bewegung.“ Deswegen freut sich Baljak auch darüber, dass er vorne nicht mehr - wie noch in der vergangenen Serie - den Alleinunterhalter mimen muss. „Das Zusammenspiel mit Stefan Maierhofer ist perfekt. Er ist der Lange, der mit Flanken gefüttert werden will und ich will ihn in Szene setzen. Das passt einfach“, versteht er sich mit dem österreichischen „Brecher“ bereits blind.

Wachsam müssen die Zebras allerdings am Sonntag sein, schließlich wollen sie sich im Erzgebirge kein „Veilchen“, sondern den vierten Dreier in Serie abholen. „Ich habe einmal mit dem FSV in Aue gespielt“, erinnert sich Baljak nicht gerne an die Reise in den tiefsten Osten. „Dort geht es immer richtig zur Sache. Aber wenn wir wieder den Willen und die Leidenschaft, die uns bislang ausgezeichnet haben, zeigen, werden wir auch dort gewinnen. Wir sind jedenfalls bereit dafür.“

Schließlich wollen die Weiß-Blauen nicht nur ihren guten Start vergolden, sondern auch die Tabellenführung verteidigen.

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