Ein Auftakt, der völlig in die Hose ging, gerade für einen Aufsteiger bitter. Grund genug, Kapitän Bjarne Goldbaek zu Wort kommen zu lassen.

RWE: Interview mit Kapitän Bjarn Goldbaek

og
09. August 2004, 10:45 Uhr

Ein Auftakt, der völlig in die Hose ging, gerade für einen Aufsteiger bitter. Grund genug, Kapitän Bjarne Goldbaek zu Wort kommen zu lassen.

Kapitän Bjarne Goldbaek, ein Debakel!
Wir haben erkennen müssen, dass das Tempo jetzt wesentlich höher ist. Der Sprung aus der Regionalliga in die Zweite Bundesliga ist relativ groß.

Als Aufsteiger hätte genau das nicht passieren dürfen, oder?
Aue hat sich hinten rein gestellt, wir hatten relativ viel vom Match, der Gast hatte vielleicht 20 bis 30 Minuten. Wir waren naiv, dafür wurden wir bestraft.

Wie verläuft die kommende Woche?
Wir müssen versuchen, neues Selbstvertrauen in die Mannschaft rein zu bringen. Das ist gut im Fußball, schon in Trier haben wir schon wieder die Chance, alles gerade zu biegen. Allerdings werden wir schon heute alles analysieren und schauen, was für Fehler wir gemacht haben.

Viel Arbeit?
Klar, es lief einiges schief, sonst verliert man nicht so hoch.

Gibt es positive Aspekte?
Wir sind nicht völlig unter gegangen, wir haben versucht, das Match zu gestalten, Kosmetik vorzunehmen. Sonst war bestimmt nicht viel Positives da.

Was kann man tun, damit Keeper Robert Wulnikowski nicht zum kompletten Sündenbock wird?
Er muss sich im Training wieder eine breite Brust holen, sich selbst wieder aufzubauen, ist nur durch gute Leistungen möglich. Ich kenne ihn erst ein paar Wochen, ich kann nicht sagen, wie er damit umgeht. Klar ist doch, es hat nicht nur an ihm gelegen. Wir haben vor allen Dingen im offensiven Bereich viele Zweikämpfe verloren, es waren zu viele Fehlpässe zu sehen.

Kommt Ihnen als Kapitän gerade jetzt eine wichtige Aufgabe zu?
Ich sehe mich jetzt nicht in einer besonderen Rolle, wir werden alles ansprechen, jeder sagt seine Meinung, was falsch und was richtig lief.

Autor: og

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