Statt Madrid oder Mailand nun doch FC Barcelona? Laut eigenen Angaben ist Manchester United mit Joan Laporta über die Verpflichtung von David Beckham einig. Nun muss Laporta nur noch

"Barca" im Beckham-Poker vorne

cle
10. Juni 2003, 20:17 Uhr

Statt Madrid oder Mailand nun doch FC Barcelona? Laut eigenen Angaben ist Manchester United mit Joan Laporta über die Verpflichtung von David Beckham einig. Nun muss Laporta nur noch "Barca-Präsident" werden.

Manchester Uniteds Teenieschwarm David Beckham steht offenbar vor einem Wechsel zum spanischen Renommierklub FC Barcelona.- wenn das Wahlergebnis stimmt: Wie der Beckham-Klub am Dienstag auf seiner Internet-Seite mitteilte, hätte die Vereinsführung eine Übereinkunft mit Barcelonas Präsidentschafts-Kandidaten Joan Laporta im Hinblick auf einen Transfer getroffen. "Die Verhandlungen sind mit einem für uns akzeptablen Angebot zu Ende gegangen, das allerdings an Bedingungen geknüpft ist", heißt es auf der "ManU"-Website.

Am Sonntag wird gewählt

Zunächst muss der 40 Jahre alte Laporta die Wahlen am kommenden Sonntag erstmal für sich entscheiden. Dem Rechtsanwalt und seinem Kontrahenten Luis Bassat werden derzeit die besten Chancen unter den sechs Kandidaten eingeräumt, wobei Laporta nach seinem Durchbruch bei den Verhandlungen mit den englischen Meister eindeutiger Favorit sein dürfte. Zweiter offener Verhandlungspunkt sind die konkreten Vertragsinhalte zwischen Barcelona und Beckham. Die Ablösesumme dürfte zwischen 40 und 50 Millionen Euro betragen.

Real will tauschen

Damit könnte das wochenlange Transfergerangel um den Kapitän der englischen Nationalmannschaft ein Ende finden. Erst zu Beginn der Woche hatte es Meldungen über ein mögliches Tauschgeschäft zwischen Manchester und dem entthronten Champions-League-Sieger Real Madrid gegeben. Danach sollte Beckham zu den "Königlichen" gehen und im Gegenzug die beiden Argentinier Esteban Cambiasso und Santiago Solari sowie Spaniens Nationalspieler Fernando Morientes zum englischen Meister wechseln.

Der Umworbene allerdings ist nach Aussagen seines Agenten nicht glücklich über diese neueste Entwicklung. "David ist sehr enttäuscht und überrascht über das Statement von United. Er fühlt sich wie eine politische Schachfigur in den Präsidentschaftswahlen bei Barcelona", heißt es in einer Mitteilung der Agentur SFX: "Davids Berater haben keine Pläne, Herrn Laporta oder seine Vertreter zu treffen."

Autor: cle

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