Die Reserve des VfL Bochum wartet weiter auf den ersten Dreier und auch der Tor-Knoten bleibt fest vertaut. Beim 1. FC Köln II gab es eine 0:3-Pleite.

Köln II - Bochum II 3:0

Tor-Knoten bleibt weiter fest vertaut

12. September 2010, 17:56 Uhr

Die Reserve des VfL Bochum wartet weiter auf den ersten Dreier und auch der Tor-Knoten bleibt fest vertaut. Beim 1. FC Köln II gab es eine 0:3-Pleite.

1. FC KÖLN II - VFL BOCHUM II 3:0 (0:0) / Michaty-Elf bleibt weiterhin sieglos und übernimmt die rote Laterne
Tor-Knoten noch immer fest vertaut
Köln (RS). Die Mannschaft von Nico Michaty verlor am Sonntagnachmittag beim der Zweitvertretung des 1. FC Köln mit 0:3 und rutschte damit sogar wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber Arminia Bielefeld II auf den letzten Tabellenplatz ab.

„Köln hat absolut verdient gewonnen“, musste Michaty nach den 90 Minuten im Franz-Kremer-Stadion zugeben. „Sie waren vorne einfach durchschlagskräftiger“, benannte er den entscheidenden Unterschied. „Sie hatten schon vor dem ersten Treffer mehrere Chancen, um in Führung zu gehen.“
[infobox-right]Köln: Schwabke – Wernscheid (83. Akbari), Cullmann, Schwellenbach, Salger – Buchtmann (79. Bouallal), Yabo, Niedrig, Vunguidica – Terodde, Uth (83. Kialka).
Bochum: Scholz – Braininger (58. Acquistapace), Fabian, Kalina, Pellowski – Azaouagh, Vogt (72. Avci), Zech, Rzatkowski – Donougher (46. Mengert), Freiberger.
SR: Ehsan Amirian (Burgschwalbach)
Tore: 1:0 Vunguidica (62.), 2:0 Vunguidica (79.), 3:0 Uth (81.).
Zuschauer: 350.
Gelbe Karten: Cullmann, Wenscheid – Acquistapace.[/infobox]
Trotzdem hatten seine Schützlinge durchaus Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Ein Schuss von Patrick Fabian wurde kurz vor der Linie abgeblockt und nur wenige Minuten später verpasste Kevin Freiberger eine scharfe Hereingabe um Haaresbreite. „Die erste Hälfte war sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften haben gut gespielt und ein hohes Tempo an den Tag gelegt“, analysierte Michaty.

Doch wie schon in den ersten drei Partien, gelang den Bochumern auch dieses Mal kein Treffer. Eine weitere gute Gelgenheit von Freiberger machte FC-Schlussmann Daniel Schwabke zunichte. So kam nach dem Seitenwechsel das, was zwangsläufig kommen musste. Die Domstädter José Pierre Vunguidica brachte den FC mit einem Doppelpack (62./79.) auf die Siegerstraße, Mark Uth machte letztlich den Deckel drauf (81.). „Wir müssen akzeptieren, dass der Gegner an diesem Tag besser war“, suchte Michaty keine Ausreden, bemerkte allerdings, dass den Blau-Weißen beim Stand von 0:0 eine gute Tormöglichkeit durch einen fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen genommen wurde. „Da hatten wir einen Konter in Überzahl, sind aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen worden. Das war sehr fragwürdig.“

Nach der neuerlichen Pleite finden sich die Blau-Weißen nun erst einmal am Ende der Tabelle wieder. Viel Zeit, die Wunden zu lecken, bleibt allerdings nicht. Schon am Mittwoch geht es für den VfL weiter. Dann heißt der Gegner Borussia Mönchengladbach II. „Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und uns auf Gladbach konzentrieren“, fordert Michaty. Und vielleicht platzt dann endlich der Tor-Knoten des VfL.

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