Der FC Schalke 04 II wurde auf seinem Höhenflug gebremst. Die Zweitvertretung des Champions-League-Teilnehmers kam beim SC Verl mit 1:4 (1:2) unter die Räder.

Verl - Schalke II 4:1

Erste Saisonpleite

Krystian Wozniak
11. September 2010, 17:49 Uhr

Der FC Schalke 04 II wurde auf seinem Höhenflug gebremst. Die Zweitvertretung des Champions-League-Teilnehmers kam beim SC Verl mit 1:4 (1:2) unter die Räder.

Trotz der ersten Saisonpleite bleibt die Elf von S04 II-Coach Michael Boris mit zehn Zählern nach fünf Spielen vorerst Spitzenreiter.

An der Verler Poststraße mussten die Gelsenkirchener bereits nach 17 Spielminuten einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Lars Schröder (9.) und Sascha Brinker (17.) hatten die Gastgeber in Front gebracht. „Wir haben erst am Mittwoch 90 harte Minuten gegen die Kölner spielen müssen, dann sind wir so früh in Verl ins Hintertreffen gekommen. Man hat gemerkt, dass uns ein paar Körner gefehlt haben“, erklärt Boris die Niederlage.[infobox-right]
Verl: Kampe - Brinker, Saur, J. Schmidt, Kaminski - Capretti, Leeneman, B. Müller (54. Lauretta), Arifi (86. Röber) - Bertels (65. Großeschallau), L. Schröder
Schalke 04 II: Himmelmann - Kraska (80. Glowacz), Hermsen, Fahrenhorst, Escudero - Kühn (46. Pires-Rodrigues), Streit - Stevanovic, Pourie, B. Müller (59. Langlitz) - Quotschalla
Schiedsrichter: Skorczyk (Salzgitter)
Tore: 1:0 L. Schröder (9.), 2:0 Brinker (17.), 2:1 Pourie (20.), 3:1 Arifi (59.), 4:1 Arifi (82.)
Zuschauer: 1500
Gelbe Karten: Bertels, Leeneman, J. Schmidt - Escudero
[/infobox]

Dabei verkürzte Marvin Pourie nach einer schönen Vorlage von Philipp Kraska nur drei Minuten nach dem 0:2 auf 1:2. „Wir haben es zu diesem Zeitpunkt versäumt noch einen Treffer vor der Pause zu machen“, ärgert sich der Ex-Windecker und hat die großen Gelegenheiten von Frank Fahrenhorst (38.) und Marco Quotschalla im Hinterkopf. Die Königsblauen ließen ihre Chancen in der Folge ungenutzt und wurden nach einer knappen Stunde Spielzeit durch ein Freistoßtor bestraft. „Ich habe auf die Gefährlichkeit von Jeton Arifi hingewiesen, doch anscheinend hat das nichts gebracht“, deutet Boris auf das 1:3 durch eben diesen Arifi hin.

Der Angreifer war es dann auch, der in der 82. Spielminute mit dem Tor zum 1:4-Endstand alles klar machte. „Die Niederlage wirft uns nicht um. Wenn man die Ergebnisse sieht, dann kann in dieser Liga wirklich jeder jeden schlagen. Eigentlich ist durch unsere Pleite nichts passiert. Wir sind immer noch Spitzenreiter“, konnte Boris eine positive Bilanz nach dem 5. Spieltag ziehen. Am kommenden Samstag (14 Uhr) empfängt die Schalker Reserve den 1. FC Kaiserslautern II und da soll es bereits wieder Jubel auf Seiten der Boris-Elf geben. „Wir werden gegen Lautern wieder um drei Punkte kämpfen. Wir hatten jetzt in drei Tagen zwei Spiele. Jetzt tanken wir unsere Körner wieder auf und greifen gegen Lautern an.“

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren