RWO: Andersen hatte "richtig Spaß" an seiner Mannschaft

cb
16. Juli 2004, 10:59 Uhr

Eine Woche Trainingslager mit dem 13:0 (4:0)-Abschluss-Erfolg über den DJK Flörsheim (Tore: Tokody (3), Renato (2), Remacle (2), Astorga, Aliaj, Montero, Ouro-Akpo, Ertural, Chiquinho) und ein folgender freier Mittwoch liegen hinter den Jungs von Trainer Jörn Andersen.

Eine Woche Trainingslager mit dem 13:0 (4:0)-Abschluss-Erfolg über den DJK Flörsheim (Tore: Tokody (3), Renato (2), Remacle (2), Astorga, Aliaj, Montero, Ouro-Akpo, Ertural, Chiquinho) und ein folgender freier Mittwoch liegen hinter den Jungs von Trainer Jörn Andersen. Das Fazit des Norwegers ist eindeutig. "Ich kann, bis auf die zwei Verletzungen von Hugo Costa und Salif Keita, nur Positives berichten. Wir haben hart gearbeitet, im Training ging es intensiv zur Sache, der Kampf um die elf Plätze ist voll entfacht."
Bei den beiden Problemkindern Costa (Bänderriss in der Schulter) und Keita rechnet der Trainer erst in drei bis vier Wochen mit einer Rückkehr. Bis dahin spielt der Ungar Tibor Tokody im Sturm den Alleinunterhalter, da Leandro Simioni nach seiner Handverletzung zwar heute in Oberhausen erwartet wird, allerdings mit erheblichem Trainingsrückstand. Wobei Tokody auch mit gesunder Konkurrenz gute Startkarten hätte, zeigte er sich doch in den Testspielen äußerst treffsicher. "Auch wenn ich auf die Matches keinen großen Wert lege, freue ich mich, dass Tibor seine Knipser-Qualitäten gezeigt hat", bestätigt Andersen die gute Frühform seines Wintereinkaufs. Der Ex-Profi hat auch eine Begründung parat. "Tibor hat tolle Werte, läuft mittlerweile in der ersten Gruppe mit Gauthier Remacle, Adrian Aliaj und Jürgen Luginger. Jetzt fühlt er sich wohl, kann längere Wege gehen. Das gibt ihm Selbstvertrauen."
Den sich auch der Rest der Offensive bei den Torreigen holen konnte. "Ich habe extra zum Start unterklassige Gegner gewählt. So konnte die Spielfreude wiederentdeckt werden. Ab sofort wird in den Begegnungen die Defensive ins Visier genommen", denkt der Coach bereits an die kommenden Tests. Allerdings wagt Andersen auch noch einen Blick zurück nach Eisenach, wo härter gearbeitet wurde als im Vorjahr. "Alle starteten mit besseren Grundlagen als vor zwölf Monaten, daher konnte ich mehr machen", berichtet der Trainer, "trotzdem war immer gute Laune angesagt. Das hat auch mir alles richtig Spaß gemacht."
Genau wie Mike Rietpietsch, der ebenfalls seine Fitness steigern konnte. "Seine Werte waren richtig gut, er mischt vorne mit. Sein Vertrag läuft aus, er will es nochmals wissen, seine starke Saison bestätigen. Auch ich denke, da geht noch mehr", will Andersen den ehemaligen Leverkusener kitzeln, ohne aber den Rest der Elf zu vergessen. "Auch Gauthier Remacle, Ralf Keidel oder Thomas Cichon waren sehr gut dabei", könnte der ehemalige Frankfurter die Liste beliebig weiterführen, was bestätigt: Die "Kleeblätter" haben ihre ersten Hausaufgaben im Kollektiv erledigt.

Autor: cb

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