Arminia Bielefeld ist zurück in der Bundesliga. Den Ostwestfalen reichte am 33. Spieltag der 2. Bundesliga ein torloses Remis beim VfL Osnabrück. Die Konkurrenten aus Aachen, Cottbus und Mainz konnten nicht gewinnen.

Bielefeld macht siebten Aufstieg perfekt

16. Mai 2004, 17:16 Uhr

Arminia Bielefeld ist zurück in der Bundesliga. Den Ostwestfalen reichte am 33. Spieltag der 2. Bundesliga ein torloses Remis beim VfL Osnabrück. Die Konkurrenten aus Aachen, Cottbus und Mainz konnten nicht gewinnen.

Jubel in Ostwestfalen: Arminia Bielefeld hat den Aufstieg in die Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht. Dem Team von Trainer Uwe Rapolder reichte am vorletzten Spieltag der Saison ein 0:0 beim bereits als Absteiger feststehenden VfL Osnabrück, um die direkte Rückkehr ins Oberhaus zu erreichen. Die Arminen sind mit jetzt sieben Aufstiegen die Rekordaufsteiger im deutschen Profifußball.

Bei fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellenvierten Mainz 05 sind die Arminen einen Spieltag vor Saisonende nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen und folgen dem 1. FC Nürnberg zurück in die Bundesliga. Im vergangenen Jahr mussten beide Teams gemeinsam den Gang in die zweite Liga antreten.

Auf dem dritten Platz liegt vor dem letzten Spieltag Pokalfinalist Alemannia Aachen, der durch ein 1:1 (0:1) gegen LR Ahlen allerdings eine endgültige Entscheidung im Kampf um den Aufstieg verpasste. Vor 21.500 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli markierte Babacar N‘Diaye in der 35. Spielminute den Führungstreffer für die Gäste, Bachirou Salou konnte aber in der 69. Minute für Aachen ausgleichen. In der 81. Minute verschoss Ahlens Daniel Felgenhauer einen Handelfmeter.

Ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga hat der FSV Mainz 05, der am vorletzten Spieltag zu einem 0:0 bei Jahn Regensburg kamen. Während die Klopp-Schützlinge mit 51 Zählern den vierten Tabellenrang belegen, steht Regensburg mit 39 Punkten als 16. weiter auf einem Abstiegsrang.

Cottbus verspielt wichtige Punkte

Einen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg musste hingegen Energie Cottbus bei der 0:2 (0:2)-Niederlage in Unterhaching hinnehmen. Francisco Copado (29.) mit einem fulminanten Fernschuss und Goran Sukalo (39.) per Kopf brachten die Gastgeber bereits vor der Pause in die Erfolgsspur. Durch den Sieg kletterte Unterhaching (42 Punkte) auf den 12. Tabellenrang, Cottbus (51) liegt punktgleich mit Mainz auf Rang fünf.

Rot-Weiß Oberhausen kam beim bereits als Aufsteiger feststehenden Tabellenführer 1. FC Nürnberg zu einem 3:1 (1:0)-Auswärtssieg und hat damit als Sechster (50) ebenfalls noch geringe Hoffnungen auf den dritten Tabellenrang. Im ausverkauften Frankenstadion erzielten Tibor Tokody (31.), Sasa Radulovic (75.) und Leandro Simioni (90.) vor 40.000 Zuschauern die Oberhausener Tore, in der 60. Minute gelang Jacek Krzynowek (60.) das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1.

Lübeck und Aue trennen sich 2:2

Erzgebirge Aue kam beim VfB Lübeck nicht über ein 2:2 (2:0) hinaus und büßte damit alle Chancen ein. Dabei erwischten die Gäste einen Start nach Maß und gingen durch Jörg Emmerich (33.) und Dino Toppmöller (41.) vor dem Seitenwechsel mit 2:0 in Führung. Nach der Pause konnten Ferry Zandi (56.) per Foulelfmeter und Patrick Würll (78.) aber doch noch für den VfB ausgleichen, der als 15. aber weiterhin auf einem Abstiegsrang steht.

Mit einem 2:2 (2:1) gegen den Karlsruher SC verabschiedete sich der bereits als Absteiger feststehende 1. FC Union Berlin von seinen Fans aus der 2. Bundesliga. Steffen Baumgart (12.) und Thomas Sobotzik (30.) waren für die "Eisernen" erfolgreich, Ivan Saenko (22.) und Bernhard Trares (85.) trafen für den KSC, der als 14. weiterhin um den Klassenverbleib bangen muss.

Keinen Sieger sahen die Zuschauer beim Spiel zwischen dem MSV Duisburg und der SpVgg Greuther Fürth. Olivier Caillas hatte die Gäste in der 38. Minute zunächst in Führung gebracht, nur drei Minuten später (41.) stellte Mirko Reichel mit einem Eigentor den 1:1-Endstand her. Für Duisburg scheiterte Alexander Bugera in der 70. mit einen Foulelfmeter an Fürths Keeper Sven Neuhaus.

Unentschieden trennten sich auch Eintracht Trier und Wacker Burghausen. In einer auf mäßigem Niveau stehenden Partie konnte sich im Moselstadion keine der beiden Mannschaften entscheidend in Szene setzen, so dass es am Ende beim torlosen 0:0 blieb.

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