Zum Abschluss des 32. Spieltages der 2. Bundesliga hat Alemannia Aachen mit 2:1 (0:1) bei Rot-Weiß Oberhausen gewonnen. Bereits am Freitag hatte der 1. FC Nürnberg den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht.

Aachen nach Sieg gegen RWO auf Aufstiegsplatz

10. Mai 2004, 22:32 Uhr

Zum Abschluss des 32. Spieltages der 2. Bundesliga hat Alemannia Aachen mit 2:1 (0:1) bei Rot-Weiß Oberhausen gewonnen. Bereits am Freitag hatte der 1. FC Nürnberg den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht.

Zum Abschluss des 32. Spieltages der 2. Bundesliga hat Alemannia Aachen mit 2:1 (0:1) bei Rot-Weiß Oberhausen gewonnen. Die Alemannia rückt dadurch auf einen Aufstiegsplatz vor und ist nun Dritter, Oberhausen bleibt Sechster.

Vor 11.202 Zuschauern im Niederrheinstadion, davon etwa die Hälfte aus Aachen, begannen beide Seiten äußerst vorsichtig. Erst in der 14. Minute gab es die erste Torchance, als Oberhausens Alassane Ouedraogo denn Ball auf Mike Rietpietsch spielte, dieser jedoch aus zehn Metern freistehend vergab. In der 18. Spielminute foulte Alexander Klitzpera Tibor Tokody im eigenen Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Adrian Aliaj sicher zum 1:0 (18.).

Nach der Pause kam Alemannia immer besser ins Spiel und in der 58. Spielminute zum Ausgleich. Eine Unsicherheit von David Montero nutzte Stefan Blank und traf aus der Drehung zum 1:1. Der Siegtreffer für die Gäste resultierte schließlich ebenfalls aus einem Foulelfmeter: Nach einem Foul von Geri Cipi an Daniel Gomez war in der 76. Spielminute erneut Blank erfolgreich. In der 86. Minute sah Aachens Karlheinz Pflipsen noch die Gelb-Rote Karte.

Am Sonntag setzte sich der Tabellenzweite Arminia Bielefeld am Sonntag mit 2:1 (2:0) bei der SpVgg Greuther Fürth durch. Patrick Owomoyela und Marco Küntzel bereiteten den Treffer von Detlev Dammeier von der Strafraumgrenze zum 1:0 für die Arminia vor (25.). Der Routinier lupfte das Leder kurz darauf aus 16 Metern unter die Querlatte (30.) zum 2:0 für die Gäste vor 10.000 Zuschauern in Fürth. Petr Ruman gelang nach der Pause noch der Anschlusstreffer für die Fürther (65.). In der 81. Minute musste Greuther-Stürmer Sascha Rösler allerdings nach einer Gelb-Karte frühzeitig vom Platz.

Energie Cottbus musste derweil im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Eduard Geyer kam im Heimspiel gegen Abstiegskandidat VfB Lübeck nicht über ein mageres 1:1 (1:0) hinaus. Energie steht zwar weiter auf dem 3. Tabellenplatz, kann am Montagabend aber von Alemannia Aachen aus den Aufstiegsrängen verdrängt werden. Für die seit sechs Spielen sieglosen Lübecker war es dagegen ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf. Die Lausitzer kamen vor 10.000 Besuchern im heimischen "Stadion der Freundschaft" durch einen Kopfball von Abwehrspieler Gregg Berhalter nach einem Eckball von Laurentiu-Aurelian Reghecampf in der ersten Spielminute zunächst zum 1:0. Ferydoon Zandi erzielte in der 63. Minute den Ausgleich für das Team von VfB-Trainer Dieter Hecking.

Im Mittelfeldduell gewann der FC Erzgebirge Aue mit 2:1 (0:1) gegen den MSV Duisburg. Nach einer Kopfballvorlage von Markus Kurth war Abdelaziz Ahanfouf in der vierten Minute für die Duisburger zur Stelle erzielte seinen 13. Saisontreffer vor 13.500 Zuschauern im Erzgebirgs-Stadion. Kwicha Schubitidse gelang in der 54. Minute der Ausgleich für Aue. In der 63. Minute musste MSV-Profi Peter van Houdt nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen. Dino Toppmöller sorgte schließlich in Überzahl für den 2:1-Siegtreffer der Gastgeber (79.).

Eintracht Trier machte durch den 1:0 (0:0)-Sieg beim Karlsruher SC einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib. Catalin Racanel markierte in der 48. Minute das 1:0 für die Gäste von der Mosel.

Im Abstiegskampf setzte sich LR Ahlen mit 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin vor 6000 Zuschauern im Wersestadion durch. Den umjubelten Siegtreffer für die Gastgeber markierte Paulinho in der 79. Minute. Nach der Niederlange steht Union Berlin als zweiter Absteiger nach dem VfL Osnabrück fest.

1. FC Nürnberg macht den Aufstieg perfekt

Zum Auftakt des Spieltages hatte sich der 1. FC Nürnberg am Freitag mit 4:3 (1:2) beim VfL Osnabrück durchgesetzt und damit den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Mit nunmehr 61 Punkten auf dem Konto ist der "Club" zwei Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr von den Aufstiegsplätzen zu verdrängen.

Im Stadion an der Bremer Brücke ging der Spitzenreiter in der 9. Minute durch Danijel Stefulj mit 1:0 in Führung. Der Neuzugang traf vor 7500 Zuschauern nach einem Freistoß von Jacek Krzynowek ungestört per Kopf. In der Schlussphase der ersten Hälfte sorgte jedoch Christian Lenze mit einem Doppelpack für die zwischenzeitliche 2:1-Führung des VfL. Nach einem Kopfballtreffer (39.) war der Mittelfeldspieler unmittelbar vor dem Pausenpfiff (45.) per Elfmeter erfolgreich. In Halbzeit zwei glich FCN-Angreifer Robert Vittek (71.) zunächst mit einem fulminanten Fernschuss zum 2:2 aus, ehe Anel Dzaka (72.) kurz darauf die Osnabrücker wieder nach vorn brachte. Praktisch im Gegenzug konnte auf der Gegenseite Stefulj (73.) mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 erneut egalisieren. Fünf Minuten vor dem Ende stellte schließlich Stefan Kießling (85.) den Sieg für die Franken sicher.

Im Stadion am Bruchweg setzte sich Gastgeber Mainz 05 vor 15.500 Besuchern mit 2:0 (2:0) gegen die SpVgg Unterhaching durch. Michael Thurk (4.) sorgte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze frühzeitig für die Führung der Mainzer, Christof Babatz (29.) erhöhte nach einer knappen halben Stunde vom Elfmeterpunkt zum 2:0-Endstand.

Im Abstiegskampf gewann Wacker Burghausen mit 2:0 (2:0) gegen den SSV Jahn Regensburg. Ronald Schmidt (19.) per Elfmeter und Stefan Reisinger (45.) in der Schlussminute der ersten Hälfte sorgten vor 7800 Zuschauern für den Erfolg.

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