Er kam, sah und siegte. Besser hätte das Startdebüt für Tibor Tokody kaum laufen können.

RWO - Andersen freut sich für "Pummel-Tibor"

cb
13. April 2004, 15:58 Uhr

Er kam, sah und siegte. Besser hätte das Startdebüt für Tibor Tokody kaum laufen können.

Er kam, sah und siegte. Besser hätte das Startdebüt für Tibor Tokody kaum laufen können. Mit seinem ersten Schuss staubte er den Lattenkracher von Adrian Aliaj in der 29. Minute in die Maschen, beruhigte damit die Nerven aller RWO-Verantwortlichen. "Da sah man seinen Instinkt, er stand da, wo ein Stürmer stehen muss", fasste RWO-Coach Jörn Andersen zusammen. Ergänzend fügte er hinzu: "Zudem hat er lange Wege gemacht. Für ihn habe ich mich besonders gefreut, da ich weiß, welche Kräfte durch so einen Treffer freigesetzt werden können."

Keeper Oliver Adler kommentierte die Leistung des Ungarn gewohnt lässig. "Er hat seinen Job gut gemacht. Wichtig war, dass er sich nicht zu oft ins Mittelfeld hat fallen lassen."

Auch der Premieren-Torschütze wollte sich natürlich zu seinem Treffer äußern, allerdings musste er erstmal tief Luft holen, da "die Begegnung schon richtig anstrengend war. Bisher habe ich immer nur zehn oder 15 Minuten agiert." Es gibt aber noch andere Gründe, warum Tokody am Ende seiner Kräfte war. "Natürlich, weil er keine Vorbereitung absolvieren konnte. Aber, er hat anscheinend auch das schöne Leben hier genossen, ein paar Kilos zugenommen, die jetzt wieder runter sind", erklärte Andersen. Für den strahlenden Tokody zählte am Donnerstag nur noch der Treffer und der eingefahrene Dreier. "Ohne den Sieg wäre der Aufstieg wohl weg gewesen. Für mich war der Treffer auch für den Kopf wichtig, um neues Selbstvertrauen zu bekommen", welches er wohl in Regensburg erneut unter Beweis stellen darf. Nach dieser Vorstellung hat er sich erstmal vor seinen Kollegen Caio geschoben, über den Andersen urteilte. "Er hat leider vorne nicht viele Bälle gesehen."

Autor: cb

Kommentieren