Nach zwei Siegen zum Start musste der VfB Hüls am dritten Spieltag die erste Niederlage hinnehmen. Beim TSV Germania Windeck verloren die Marler mit 0:1 (0:1).

Windeck - Hüls 1:0

Thon: "Fast gleichwertig"

David Lanzerath
30. August 2010, 13:29 Uhr

Nach zwei Siegen zum Start musste der VfB Hüls am dritten Spieltag die erste Niederlage hinnehmen. Beim TSV Germania Windeck verloren die Marler mit 0:1 (0:1).

Windecks Trainer Heiko Scholz zollte den Gästen Respekt: „Kompliment. Die Hülser haben uns alles abverlangt. Es war ein sehr engagiertes Spiel von beiden Seiten mit einem am Ende vielleicht etwas glücklichem Resultat für uns.“ VfB-Coach Olaf Thon sah es ähnlich: „Beide Teams waren fast gleichwertig und haben ein temperamentvolles Spiel abgeliefert.“
[infobox-right]Germania Windeck: Gillen (58. Cebula) - Schultens, Kukielka, Reed, Tuysuz - Nehrbauer - Kessel, Grebe, Eckert (83. Meiß) - Schoof (58. Thomassen), Hettich.
VfB Hüls: Rantzow - Planhof, Tomaschewski, von der Gathen, Akama Eseme - Stondzik (78. Mutluer), Narewsky, Yavuzaslan, Köse (74. Pfeifer) - Karagülmez, Helwig.
SR: Salm.
Tor: 1:0 Tuysuz (45.).
Zuschauer: 480.[/infobox]
Ein erstes Ausrufezeichen setzte der VfB Hüls, der durch Tim Helwig bereits in der zweiten Minute zu seiner ersten Torgelegenheit kam. Doch er zog den Ball knapp am Tor vorbei. Eine Großchance von Windecks Rachid Eckert, der am glänzend reagierenden Tobias Rantzow im VfB-Kasten scheiterte, schien der Weckruf für die Germanen gewesen zu sein. Fortan schaltete jetzt auch Windeck auf Angriff. Der Führungstreffer für den TSV fiel dennoch überraschend. Nachdem Rantzow einem Schuss von Sebastian Schoof nur abprallen lassen konnte, war Fatih Tuysuz zur Stelle und markierte das 1:0.

Im zweiten Durchgang verlor die Partie an Fahrt. Windeck verhielt sich abwartend und lauerte auf Konter, während Hüls zwar den Weg nach vorne suchte, aber kaum wirklich zwingenden Chancen erspielen konnte. Die größte Möglichkeit besaß Tirmur Karagülmez, der aber mit seinem Schuss in der 53. Minute an Keeper Maurice Gillen und der Torlatte scheiterte.

[b]Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel[/b]

Autor: David Lanzerath

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