Durch den 1:0-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen hat sich der VfB Lübeck etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Für die Gäste aus dem Ruhrgebiet war die Niederlage ein erneuter Rückschlag im Aufstiegsrennen.

RWO weiter auf dem Sturzflug

02. April 2004, 20:58 Uhr

Durch den 1:0-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen hat sich der VfB Lübeck etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Für die Gäste aus dem Ruhrgebiet war die Niederlage ein erneuter Rückschlag im Aufstiegsrennen.

Rot-Weiß Oberhausen verliert im Aufstiegskampf der Zweiten Bundesliga an Boden. Beim Pokal-Halbfinalisten VfB Lübeck unterlag die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen 0:1 (0:0). Nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen bei 3:16 Toren bleibt RWO zunächst Fünfter.

Lübeck, das zuvor fünf der letzten sechs Spiele verloren hatte, holte dagegen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und baute den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf vorübergehend sechs Zähler aus.

Das Tor des Tages resultierte allerdings aus einer glücklichen Situation, als Oberhausens Hugo Costa eine Flanke des Lübeckers Martin Groth unhaltbar für Keeper Oliver Adler ins eigene Tor abfälschte.

6800 Zuschauer an der Lohmühle sahen ein über weite Strecken ereignisarmes Spiel. Bei den einzigen Chancen im ersten Durchgang von Silvio Adzic (9.) und Groth (22.) war RWO-Schlussmann Adler auf dem Posten. In der 55. Minute hatte dagegen Lübeck Glück, als Farai Mbidzo einen Kopfball von Gauthier Remacle von der Linie schlug.

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