Die SpVg. aus Hamm hat den kleinen Ausrutscher aus dem Spiel gegen die TuS Dornberg wettgemacht und das Spiel gegen den Delbrücker SC mit 2:0 gewonnen.

Hamm - Delbrück 2:0

"Wäre gerne nochmal Spieler"

30. August 2010, 11:29 Uhr

Die SpVg. aus Hamm hat den kleinen Ausrutscher aus dem Spiel gegen die TuS Dornberg wettgemacht und das Spiel gegen den Delbrücker SC mit 2:0 gewonnen.

Die Gäste, bis dato ohne Punktverlust müssen nun den ersten Rückschlag einstecken und mit leeren Händen den Heimweg antreten. Die Partie begann verhalten, die Mannschaften begnügten sich vorerst damit sich gegenseitig zu beschnuppern und auf Fehler des Gegners zu warten. Da sich solche allerdings kaum ergaben, bot sich dem Zuschauer eine eher ereignisarme und vor allem torlose erste Halbzeit.
[infobox-right]Hamm: Stiepermann - Senger, S. Dyballa, Kaminski, Blesz - Fiore (86.Küzck), M. Dyballa - Krawietz, Lanzendörfer (65.Metin) - Öztürk, Backszat (68.Schiller).
Delbrück: Joswig - Schröder (75.Sakir), Braune, Hansjürgen, Lübbers - Sansar, Fulland (16.Jessen), Kraus, Riemer - D‘Angelo (82.Grziwotz), Tumani.
SR: Alexander Kleff (Dortmund).
Tore: 1:0 S.Dyballa, 2:0 M.Dyballa
Zuschauer: 290.[/infobox]
In der Halbzeitpause musste HSV-Trainer Holger Wortmann jedoch die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft trat von Wiederanpfiff an sehr viel aggresiver auf. „Wir wollten eigentlich von Anfang an so spielen, aber da hat dann wohl doch noch die Vorsicht und der Respekt überwogen“, meint Wortmann. Dass das Ergebnis noch höher hätte ausfallen können, lässt sich an den vergebenen Chancen erkennen: kurz nach dem 1:0 startete Lanzendörfer einen Sprint an seinem linken Flügel und spielte den Ball optimal nach innen auf Krawietz - der machte eigentlich auch alles richtig, aber Gästekeeper Mehlich verhinderte mit einer sensationellen Parade das frühe 2:0. Mit demselben Spielzug kam die HSV kurz darauf erneut vors Tor der Gegner, nur dass diesmal dort Mark Dyballa die Vorlage zum 2:0 Endstand verwertete.

Nun aber wartet steigt am kommenden Mittwoch das Pokalspiel gegen Wiedenbrück an - viel Arbeit für Wortmann: „Die Spieler freuen sich noch heute Abend, ich muss aber schon wieder nach vorne denken - manchmal wäre ich gerne nochmal Spieler.“

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