RWO will Niederlagen-Serie stoppen

02. April 2004, 09:24 Uhr

Zum bayerischen Derby in Regensburg kommt es heute um 19 Uhr zum Auftakt des 27. Spieltages der 2. Bundesliga. Die Gastgeber empfangen den 1. FC Nürnberg. Aachen gastiert in Trier, Lübeck empfängt Oberhausen.

Zum Auftakt des 27. Spieltags der 2. Bundesliga stehen am heutigen Freitag ab 19 Uhr drei Partien auf dem Programm. In Regensburg kommt es dabei zum bayerischen Derby gegen Tabellenführer 1. FC Nürnberg. Alemannia Aachen gastiert in Trier, der VfB Lübeck empfängt Rot-Weiß Oberhausen.

Alemannen ohne Erik Meijer im Moselstadion

Eintracht Trier gewann zuletzt fünf Heimpartien in Folge. Die seit vier Pflichtspielen ungeschlagenen Aachener, die auf den verletzten Stürmer Erik Meijer verzichten müssen, kassierten dagegen gemeinsam mit Schlusslicht Osnabrück auswärts die meisten Gegentore (26). Aachen-Coach Jörg Berger warnt vor dem heutigen Gegner: "Trier ist eine kampfstarke Mannschaft, die nach den guten Leistungen in der Rückrunde selbstbewusst auftreten wird. Dazu ist die Eintracht ein Team, das uns nicht so liegt. Wir wollen aber unsere kleine Serie ausbauen und weiter ungeschlagen bleiben."

Bayerisches Derby ausverkauft

Im ausverkauften Regensburger Jahnstadion kommt es zum Nachbarschaftsduell zwischen dem Tabellenelften und dem Spitzenreiter aus Nürnberg. "Davon redet Regensburg und die Region seit dem Wiederaufstieg", heisst es bereits beim SSV. Alle bisherigen fünf Aufeinandertreffen im Profifußball hat allerdings der "Club" für sich entschieden. Die Statistik der aktuellen Saison sieht allerdings wiederum "den Jahn" im leichten Vorteil. Der Aufsteiger gewann seine letzten beiden Heimspiele, auch wenn er mit nur 13 Treffern in 13 Auftritten den schwächsten Heimangriff der Liga stellt. Und: Tabellenführer Nürnberg gewann nur eine seiner jüngsten sechs Auswärtspartien.

Lübeck und Oberhausen wollen Negativserie stoppen

Im Stadion an der Lohmühle wollen heute sowohl der Gastgeber als auch die Gäste aus Oberhausen ihre Negativserien stoppen. Beiden Teams gelang in den letzten sechs Spielen jeweils nur ein Sieg. Der VfB Lübeck fiel damit von Platz sechs auf Rang 14 zurück. Aus Aufstiegsambitionen wurde Abstiegskampf. Oberhausen verspielte sechs Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz und stürzte von Rang eins auf fünf ab. In der zweiten Bundesliga standen sich beide Mannschaften bisher dreimal gegenüber. Dabei verließen sowohl der VfB als auch RWO einmal als Sieger den Platz. Im Hinspiel gab es ein 3:3-Remis, Lübecks Silvio Adzic traf dabei gleich zweimal ins gegnerische Netz.

Autor:

Kommentieren