Nach der 1:3-Pleite des VfL Osnabrück beim MSV Duisburg gehen die Lichter beim Tabellenschlusslicht langsam aus. Für die

Osnabrück bleibt auch in Duisburg erfolglos

19. März 2004, 20:53 Uhr

Nach der 1:3-Pleite des VfL Osnabrück beim MSV Duisburg gehen die Lichter beim Tabellenschlusslicht langsam aus. Für die "Zebras" war der Sieg wichtig, um nicht selber in den Abstiegskampf abzurutschen.

Der VfL Osnabrück steht endgültig vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga, der Druck auf Trainer Frank Pagelsdorf nimmt trotz der Treueschwüre des Präsidiums weiter zu. Am 25. Spieltag unterlag der Aufsteiger mit 1:3 (1:1) beim MSV Duisburg, verlor damit das fünfte Mal in Folge und befindet sich auf fast sicherem Weg in die Regionalliga.

Nachdem der beim VfL erstmals eingesetzte Wolfgang Schütte MSV-Akteur Rob Maas gefoult hatte, verwandelte Alexander Bugera den fälligen Strafstoß sicher zur Führung der Duisburger in der 26. Minute. Nur zwei Minuten später gelang Christian Lenze zwar per direkt verwandeltem Freistoß der Ausgleich. Der Ex-Kölner Markus Kurth sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff für das 2:1, ehe Nasir El Kasmi in der 88. Minute die Entscheidung gelang.

8035 Zuschauer auf der Baustelle Wedaustadion sahen ein ausgeglichen niveauloses Spiel, in dem die Gäste aber mehr Torchancen hatten als die Mannschaft von Norbert Meier. Der MSV gewann dennoch das dritte Heimspiel hintereinander. Das VfL-Präsidium hatte trotz der prekären Tabellensituation Pagelsdorf mehrfach das Vertrauen ausgesprochen, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt 9 Punkte. "Wenn wir noch eine Chance haben wollen, dann nur mit diesem Trainer. Die Hauptschuld an der Misere tragen die Spieler", sagte Präsident Dirk Rasch.

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