Oberhausen will gegen Aue punkten

14. März 2004, 10:15 Uhr

Heute ab 15 Uhr finden fünf weitere Begegnungen des 24. Spieltages der zweiten Bundesliga statt. Aufstiegsaspirant RW Oberhausen empfängt dabei Erzgebirge Aue, der MSV Duisburg muss zum 1. FC Nürnberg.

Am 24. Spieltag haben die im Kampf um den Aufstieg aus der zweiten Bundesliga zurückgefallen Oberhausener heute ab 15 Uhr gegen Erzgebirge Aue zuhause die Gelegenheit, mal wieder zu siegen. RWO zeigte zuletzt bei zwei hohen Niederlagen auswärts Schwächen (1:8 Tore) und kam im Nachholspiel gegen Mainz nicht über ein 0:0 hinaus. Aue gewann nach zuvor drei Niederlagen sein jüngstes Spiel mit 1:0 gegen Osnabrück.

Der 1. FC Nürnberg empfängt derweil die "Zebras" vom MSV Duisburg. Zwischen den beiden ehemaligen Bundesligisten gab es bislang schon 32 Begegnungen. Die Bilanz spricht bei 13 Siegen, neun Remis und 9 Niederlagen für die Westdeutschen. Bei den Franken war der MSV allerdings in 15 Auftritten erst einmal siegreich: Am 24. April 1999 gewannen die Meidericher mit 2:0. Wenig erfolgreich lief es in der letzten Zeit für den VfL Osnabrück und Greuther Fürth. Die Niedersachsen sind bereits seit drei Spielen sieg- und torlos und verloren zuletzt zweimal in Folge unglücklich mit 0:1. Und Fürth hat nun schon seit zehn Begegnungen keinen Sieg mehr eingefahren und ist ebenfalls auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

Berlin hat einen guten Lauf

Rosiger sieht es inzwischen für Union Berlin aus. Heute ist die SpVgg Unterhaching in der Alten Försterei zu Gast. Vor vier Wochen hatte Union als 17. schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, jetzt können die Hauptstädter mit einem Sieg sogar an den Bayern vorbei ziehen.

Wenig Tore sind in der Partie zwischen zwei der defensivstärksten Teams der Liga, Wacker Burghausen und Arminia Bielefeld, zu erwarten. Lediglich 24 Tore hat Wacker bisher kassiert und stellt damit die beste Hintermannschaft im Unterhaus, die Arminia hat nur zwei Gegentreffer mehr auf dem Konto. Zudem haben die Ostwestfalen mit 13 die wenigsten Auswärtstore hinnehmen müssen. Gleiches gilt für Burghausen in Heimspielen, wo die Mannschaft von Rudi Bommer erst achtmal überwunden wurde.

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