RWOs Marschroute in dieser Saison ist klar. Zuhause soll der Klassenerhalt klar gemacht werden, daher will Coach Hans-Günter Bruns eine Festung erbauen.

RWO - FSV Frankfurt 1:0

Gordons Geschoss entscheidet

Christian Brausch
27. August 2010, 21:54 Uhr

RWOs Marschroute in dieser Saison ist klar. Zuhause soll der Klassenerhalt klar gemacht werden, daher will Coach Hans-Günter Bruns eine Festung erbauen.

Und nach dem 1:0-Erfolg gegen den FSV Frankfurt steht das Fundament dieser Festung. Denn der Gegner war kein Fallobst, der FSV hat gezeigt, warum er die ersten beiden Spiele (Pokal und Meisterschaft) für sich entscheiden konnte. Aber RWO hielt dagegen und die bekannten „Malocher-Qualitäten“ kamen wieder zu Tage.

Daher hat am Ende vielleicht die etwas leidenschaftlichere Elf gewonnen, denn beide Trainer betonten, „dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe“ gegenüberstanden.

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Aber der Gast hatte keinen Daniel Gordon. Der lange Schlacks avancierte mit seinem Kopfballgeschoss zum Matchwinner auf Oberhausener Seite. Zum Ärger von FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen, der betonte. „Es ging Auf und Ab. Für die Zuschauer war es sicher nicht langweilig. Wie so oft wird so eine Partie durch eine Standard-Situation entschieden, dabei wussten wir, wie stark RWO bei diesen Szenen ist. Auch wir hatten vorne heiße Momente, aber irgendwie war immer ein Bein dazwischen. Daher mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf, wir haben bis zum Ende alles versucht.“

Erfolglos, weil sich RWO mit letzter Kraft in alles schmiss was sich bewegte. Dabei vergaß man nur die vielen Konter zu nutzen. Daher gab es wieder einen Krimi. „Aber das kennt man bei uns ja nicht anders“, scherzte RWO-Trainer Hans-Günter Bruns, der analysierte. „Beide Mannschaften haben viel investiert. Wir haben vor der Pause klasse gespielt, nach dem Wechsel haben wir zweitweise völlig den Faden verloren. Durch die Wechsel wurde das etwas besser. Am Ende waren wir der glückliche Gewinner.“

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Weil eben Markus Kayas Ecke den Kopf von Gordon fand. „Das Tor fiel fast aus dem Nichts“, gab Heinrich Schmidtgal zu. Und der verletzt zuschauende Thomas Schlieter erklärte. „So frei will ich auch mal zum Kopfball kommen.“ Gordon sagte danke und feuerte den Ball unter die Latte. Boysen: Das war wie ein Schuss, der war nicht zu halten.“

Und damit hat RWO die ersten drei Zähler im Sack und Sören Pirson kann seinen Geburtstag feucht-fröhlich ausklingen lassen. Zudem konnte Schmidtgal seine tollen Tage versöhnlich beginnen. Bereits am Samstag geht es für ihn nach Kasachstan, wo sein Länderspieldebüt gegen die Türkei ansteht. Im Rahmen der EM-Quali folgt dann der Gastauftritt in Österreich. Schmidtgal: „Wir sind Außenseiter, aber ich freue mich riesig auf die Aufgabe.“

Autor: Christian Brausch

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