MSV im Zickzack-Kurs

29. Februar 2004, 16:57 Uhr

Gegen den MSV Duisburg hat der 1. FC Union Berlin im Abstiegskampf einen wichtigen "Dreier" eingefahren. Obwohl von einer Grippewelle geschwächt, setzte sich das Team von Trainer Mirko Votava zu Hause mit 2:1 durch.

Ein Treffer von Thomas Sobotzik hat Union Berlin den vorübergehenden Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz beschert. Der frühere Frankfurter besiegelte mit seinem Tor in der 69. Minute den 2:1 (0:1)-Erfolg der "Eisernen" gegen den MSV Duisburg. Zuvor hatte der Ex-Rostocker Steffen Baumgart mit seinem neunten Saisontreffer (56., Foulelfmeter) die frühe Führung der Gäste durch Stürmer Abdelaziz Ahanfouf (3.) ausgeglichen. Union schaffte damit erstmals seit dem 7. Dezember 2003 den Sprung aus der Abstiegszone, während die Duisburger die erste Auswärtspleite seit dem 19. September 2003 kassierten.

Duisburg ging früh in Führung

Vor 7500 Zuschauern im Stadion "Alte Försterei" schockten die Gäste die Votava-Elf bereits früh, als der stets gefährliche Angreifer Ahanfouf eine Flanke von Ralf Keidel aus sechs Metern einköpfte. Auf dem gefrorenen Boden taten sich die Berliner auch in der Folgezeit sehr schwer gegen die massive Deckung des MSV, für den Ahanfouf und Nasir El Kasmi (jeweils 8.) noch beste Chancen vergaben.

Verlassen konnten sich die Duisburger in der ersten Halbzeit der mäßigen Partie auf Keeper Dirk Langerbein, der unter anderem gegen Sreto Ristic (21.) klärte. Nach dem Wechsel erhöhten die "Eisernen" jedoch den Druck, ohne gänzlich zu überzeugen. Doch nach einem fragwürdigen Foul von MSV-Abwehrspieler Carsten Wolters an Florian Bruns im Strafraum entschied Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) auf Strafstoß, den Baumgart sicher verwandelte. Sobotzik besiegelte dann den sechsten Saisonsieg der Berliner.

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