Auswärts wurde die Ernte bereits eingefahren. In Ahlen kannte die Fan-Begeisterung keine Grenzen. Jetzt wünschen sich die Landwehr-Mannen auch im heimischen Stadion Niederrhein eine etwas größere Kulisse, wobei noch keine riesigen Zahlensprünge erwartet werden.

RWO: Auswärts-Ernte auch zuhause einfahren

13. Februar 2004, 10:36 Uhr

Auswärts wurde die Ernte bereits eingefahren. In Ahlen kannte die Fan-Begeisterung keine Grenzen. Jetzt wünschen sich die Landwehr-Mannen auch im heimischen Stadion Niederrhein eine etwas größere Kulisse, wobei noch keine riesigen Zahlensprünge erwartet werden.

Die Kicker aus Oberhausen sind in Vorleistung getreten. "Wir haben erfolgreich und attraktiv gespielt", fasst Keeper Oliver Adler zusammen. Auswärts wurde die Ernte bereits eingefahren. In Ahlen kannte die Fan-Begeisterung keine Grenzen. Jetzt wünschen sich die Landwehr-Mannen auch im heimischen Stadion Niederrhein eine etwas größere Kulisse, wobei noch keine riesigen Zahlensprünge erwartet werden. "Mit allem über 6000 bin ich schon zufrieden", gibt sich Abwehrchef Dejan Raickovic bescheiden, während Adler auf 7000 Besucher hofft.

Verdient hätten die "Kleeblätter" sicherlich eine zweistellige Kulisse, die aber utopisch scheint. "Alle, die zu Dortmund oder Gladbach rennen, kommen nicht zurück, nur weil wir oben stehen. Wir hoffen einfach, die Leute honorieren unsere Leistungen und kommen ab und zu ins Stadion", spricht Kapitän Adler die Oberhausener an, die auch Raickovic gerne sehen möchte. "Ich begrüße alle neuen Zuschauer natürlich ganz herzlich", erklärt der Jugoslawe.

Egal, wie viele es letztlich sein werden, RWO-Coach Jörn Andersen will sich nicht so viele Gedanken um den erzielten Zuschauerzuspruch machen. "Ich kriege während der Begegnung nicht viel von außen mit. Und wenn wir weiter so agieren, werden sicherlich noch einige Fans bis zum Ende der Spielzeit den Weg in unser Stadion finden."

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