In der Nachholpartie des 18. Spieltags der 2. Bundesliga zwischen dem VfB Lübeck und dem MSV Duisburg geht es heute Abend nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Zukunft von MSV-Trainer Norbert Meier.

Schicksalsspiel für Meier an der Lohmühle

11. Februar 2004, 07:05 Uhr

In der Nachholpartie des 18. Spieltags der 2. Bundesliga zwischen dem VfB Lübeck und dem MSV Duisburg geht es heute Abend nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Zukunft von MSV-Trainer Norbert Meier.

An der Lübecker Lohmühle geht es heute Abend (19.00 Uhr) für den MSV Duisburg um mehr als nur drei Punkte. Beim VfB Lübeck können die "Zebras" mit einem Sieg nicht nur die sportliche Talfahrt stoppen, sondern auch dem zuletzt in die Kritik geratenen Coach Norbert Meier wieder etwas Luft verschaffen.

Doch erwartet den MSV keine leichte Aufgabe beim Tabellenzehnten. Lübeck startete mit zwei Siegen ins Jahr 2004: Erst zogen die Norddeutschen durch ein 1:0 in Hoffenheim ins Halbfinale des DFB-Pokals ein, dann ließen sie ein durchaus überraschenden 3:1-Sieg in Bielefeld folgen. In der heutigen Nachholpartie des 18. Spieltags, das am 31. Januar wegen des schlechten Wetters ausgefallen war, kann Lübeck mit einem Erfolg den Kontakt zu den oberen Tabellenregionen endgültig herstellen.

Meier trainiert nur noch "auf Bewährung"

Für MSV-Coach Meier würde eine Niederlage wohl das Ende der Amtszeit in Duisburg einläuten. Präsident Walter Hellmich stellte seinem Trainer nach dem 0:1 gegen Unterhaching ein Ultimatum von zwei Spielen, um noch die Kurve zu kriegen. Weitere Ausrutscher kann sich Meier auch mit Blick auf die Tabelle nicht leisten. Gerade einmal zwei Punkte trennen die "Zebras" noch von den Abstiegsrängen. Mut macht Meier allerdings die Tatsache, dass sein Team auswärts stets besser spielt als vor heimischer Kulisse. Zudem stellt Lübeck das zweitschwächste Heimteam der Liga und konnte erst zwei Partien an der Lohmühle für sich entscheiden.

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