Nach den unschönen Vorfällen am Montagabend hat Zweitligist Alemannia Aachen Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Zudem ergriffen die

Aachen erstattet Strafanzeige und plant Maßnahmen

ck
25. November 2003, 19:07 Uhr

Nach den unschönen Vorfällen am Montagabend hat Zweitligist Alemannia Aachen Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Zudem ergriffen die "Kaiserstädter" neue Sicherheitsmaßnahmen für die kommenden Spiele.

Alemannia Aachen hat auf die Ausschreitungen am Montagabend reagiert und am Dienstag Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Der Trainer des 1. FC Nürnberg, Wolfgang Wolf, war während des Spiels von einem Gegenstand am Kopf getroffen worden und musste in der Kabine behandelt werden.

Außerdem verabschiedete die Alemannia am Dienstag einen Maßnahmenkatalog. Die Trainerbänke werden auf die gegenüberliegende Seite versetzt, wobei die Änderung schon zum nächsten Heimspiel am 7. Dezember gegen Rot-Weiß Oberhausen greifen soll. Außerdem werden hinter der Stehplatztribüne Fangzäune installiert. Die Zuschauer sollen zudem künftig verstärkt nach Wurfgegenständen durchsucht werden.

Die Alemannia hat jeweils ein Schreiben an Wolf und die "Club"-Führung gerichtet. Dabei drückte der Verein sein Bedauern über die Vorkommnisse aus. Aachen spendet außerdem 5000 Euro für eine gemeinnützige Einrichtung in Nürnberg. Wolf soll entscheiden, wem die Gelder zukommen sollen.

Autor: ck

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