Locker und leicht bezwang der BVB im Quali-Spiel zur Eurpoa League die Gäste von FK Quarabag Agdam. Beim 4:0 fie es leicht, zu glänzen. Die Einzelkritik:

Borussia Dortmund

Die Einzelkritik vom Spiel gegen Agdam

19. August 2010, 22:59 Uhr

Locker und leicht bezwang der BVB im Quali-Spiel zur Eurpoa League die Gäste von FK Quarabag Agdam. Beim 4:0 fie es leicht, zu glänzen. Die Einzelkritik:

Roman Weidenfeller (3): Auch wenn sich die Gäste vor allem in der Anfangsphase gar nicht so selten in die Dortmunder Hälfte wagten, so verlebte der Keeper doch einen weitestgehend ruhigen Abend. Viel zu tun hatte er jedenfalls nicht.

Lukas Piszczek (3-): Rückte kurzfristig für den Magen-Darm-kranken Patrick Owomoyela in die Startelf. Weil hinten kaum gefordert, ständig in der Vorwärtsbewegung. Zunächst zwar mit einigen Stockfehlern, dafür aber mit einer Perfekt getimten Flanke vor Barrios’ 3:0.

Neven Subotic (3-): In der Anfangsphase mit zwei üblen Stellungsfehlern, der zweite hätte fast zu einer dicken Gelegenheit für die Gäste geführt (12.). Danach deutlich verbessert und auch immer wieder in der Gäste-Hälfte zu finden. Sein Distanzschuss rauschte allerdings genauso knapp übers Tor (39.), wie sein Kopfball (48.).
Mats Hummels (4): Ließ George Adamia vor dessen Riesenchance in der 5. Minute zu viel Platz. Auch ansonsten nicht frei von Stellungsfehlern. Kam wie bei seiner überflüssigen Gelben Karte (55.) immer wieder einen Schritt zu spät. Im Spielaufbau aber mit einigen guten Szenen.

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Marcel Schmelzer (3): In der Defensive beschäftigungslos und daher fast ständig auf dem Weg nach vorne zu finden. Dort gelang ihm nicht alles, sehenswert war aber seine schöne Flanke vor dem 4:0 durch Kagawa.

Nuri Sahin (2-): Ordnete und sortierte das Angriffsspiel der Borussia. Zwar an keinem der Treffer direkt beteiligt, leitete aber viele Angriffe mit seinen gescheiten Pässen ein. Dazu mit starken Standardsituationen und zahlreichen gewonnenen Zweikämpfen. Muss noch entschlossener den Abschluss suchen.

Sebastian Kehl (3): Leistete sich zwar ein, zwei kleinere Stockfehler, abder sehr präsent. Leitete durch seinen gewonnenen Zweikampf das frühe 1:0 für die Borussia ein. Schade, dass sein Distanzschuss knapp am Tor vorbeistrich (43.). Beendete seinen Arbeitstag nach 66 Minuten, als er für Sven Bender wich.

Jakub Blaszczykowski (4): Nicht so auffällig wie zuletzt in Burghausen. Wirkte etwas überhastet, verlor daher einige Bälle. War aber immer aktiv, stets anspielbar und schuf Freiräume für seinen nachrückenden Landsmann Piszczek. Machte nach 49 Minuten Platz für Mario Götze.

Shinji Kagawa (1-): Ein toller Auftritt bei seiner Pflichtspiel-Premiere im Signal Iduna Park. Scheiterte in der vierten Minute aus dem Gewühl an Valiyev (4.), lief danach aber zu großer Form auf. Zunächst traf er aus der Distanz zum 1:0, dann markierte er per Kopf den vierten Treffer. Immer unterwegs, sehr quirlig, von den Aserbaidschanern nie zu halten. Wurde nach seinem dritten Treffer, dem wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde, in der 70. Minute mit tosendem Applaus verabschiedet. Für ihn kam Robert Lewandowski in die Partie.

Kevin Großkreutz (4+): Schien durch seine Bauchmuskelverletzung doch etwas gehandicapt. Beackerte zwar wie gewohnt unablässig die linke Außenbahn, etwas fehlte ihm aber der Zug zum Tor und die letzte Spritzigkeit. Stark aber, wie er Sahins Chance im Zusammenspiel mit Kagawa vorbereitete (18.).

Lucs Barrios (2): Mitunter zwar etwas lässig, in den entscheidenden Momenten war der Paraguayer aber zur Stelle und konnte so seine ersten beiden Europapokal-Tore für den BVB bejubeln. Ein starker Auftritt.

Mario Götze (3): Kam in der 49. Minute für „Kuba“ in die Partie und fügte sich nahtlos in das Spiel der Borussia ein. Konnte zwar keine großartigen Akzente mehr setzen, war aber stets unterwegs und verrichtete auch einiges an Defensivarbeit.

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