Kein Sieger beim Torfestival im Niederrheinstadion

24. Oktober 2003, 20:59 Uhr

Beim Duell zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem VfB Lübeck am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga war Offensive Trumpf. Am Ende teilten sich beide Teams mit einem 3:3 (2:2) die Punkte im Niederrheinstadion.

Der VfB Lübeck festigt in der Zweiten Bundesliga weiter seinen Ruf als beste Auswärtsmannschaft. Nach zuletzt drei Siegen in Folge auf des Gegners Platz kamen die Lübecker bei Rot-Weiß Oberhausen zu einem 3:3 (2:2) und sind damit seit dem 3. August auswärts ungeschlagen. Aus den letzten sieben Spielen mussten die Norddeutschen nur eine Niederlage hinnehmen. Oberhausen bleibt dagegen seinerseits seit fünf Spielen ungeschlagen. Beide Teams haben damit zunächst ihre Positionen im Tabellen-Mittelfeld gefestigt.

3014 Zuschauer im Niederrhein-Stadion sahen trotz eines während der gesamten Partie ausgefallenen Flutlicht-Mastes ein munteres Spiel, in dem Lübeck durch Silvio Adzic (10.) und Ferydoon Zandi (38.) im ersten Durchgang zweimal in Führung ging, die Gastgeber glichen durch Mike Rietpietsch (25.) und Alhassane Ouedraogo (40.) jeweils aus. Die erste Oberhausener Führung durch Bojko Welitschkow (71.) egalisierte Adzic mit seinem zweiten Treffer (73.).

Die Gäste präsentierten sich nach den jüngsten Auswärts-Erfolgen selbstbewusst und spielten von Anfang an nach vorne. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, die neben den sechs Toren noch zahlreiche Torchancen bot.

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