Am Donnerstag reist das RWO-Team nach Berlin, um einen Tag später bei Hertha BSC Großes zu leisten. Jörg Lange hat am  genau den umgekehrten Weg gewählt.

RWO-Finanzvorstand

Lange möchte seinen Teil beitragen

Christian Krumm
18. August 2010, 13:55 Uhr

Am Donnerstag reist das RWO-Team nach Berlin, um einen Tag später bei Hertha BSC Großes zu leisten. Jörg Lange hat am genau den umgekehrten Weg gewählt.

Der neue Finanzvorstand von RWO kommt nämlich vom Bundesliga-Absteiger an die Oberhausener Landwehr. „Ich freue mich sehr auf die spannende und reizvolle Aufgabe, RWO in der 2. Bundesliga zu etablieren“, sagt der Finanz-Vorstand, der gleichzeitig auch die Rolle des kaufmännischen Geschäftsführers übernimmt. „Ich möchte als Teil des Teams hinter der Mannschaft meinen Beitrag dazu leisten.“

Lange wurde die Aufgabe durch das Ausscheiden im DFB-Pokal nicht unbedingt leichter gemacht. Präsident Hajo Sommers süffisant: „So einfach wollen wir es ihm auch nicht machen. Mit Geld kann ja jeder.“ Das war natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber Lange wird sich umstellen müssen. Aus dem riesengroßen Berlin ins beschauliche Oberhausen – nicht nur von der Stadt her ein deutlicher Unterschied.

Auch die Zahlen, mit denen er nun zu tun haben wird, sind ganz andere. „Aus der Fremdperspektive war mir RWO schon immer sehr sympathisch. Als es dann zur Kontaktaufnahme kam, war es mir schon fast unangenehm, dass es der Umgang miteinander tatsächlich so erfreulich war“, berichtet der gebürtige Düsseldorfer, der nun wieder seinen Wohnsitz in der Landeshauptstadt hat. „Mein Wunsch ist es, dass wir in Berlin eine Überraschung schaffen.“

Autor: Christian Krumm

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