Am ersten Spieltag der NRW-Liga-Spielzeit 2010/2011 erwartete die von der Sommerpause ausgehungerten Fußballfans gleich ein echter Knaller.

Herne-Velbert 2:1

Unglaubliches Finish am Schloss Strünkede

16. August 2010, 11:47 Uhr

Am ersten Spieltag der NRW-Liga-Spielzeit 2010/2011 erwartete die von der Sommerpause ausgehungerten Fußballfans gleich ein echter Knaller.

Am ersten Spieltag der NRW-Liga erwartete die von der Sommerpause ausgehungerten Fußballfans gleich ein echter Knaller. Die Partie zwischen Herne und Velbert bot vor allem wegen des Wechsels in der Sommerpause von Hernes damaligem Trainer Frank Schulz mitsamt sechs Spielern zur Spielvereinigung Velbert eine Menge Spannung. Von den sechs Ex-Hernern waren auch prompt fünf in der Startelf aufgeboten, was die Fans der Westfalia natürlich noch zusätzlich dazu verführte ihrer Mannschat anzupeitschen.

Rund 700 Zuschauer waren gekommen um ihre Mannschaft beim Start in die Saison zu unterstützen und das wurde auch von Beginn an umgesetzt; die Blau-Weißen machten die komplette Spielzeit über mächtig Stimmung wovon sich auch der neue Trainer, Klaus Täuber positiv überrascht zeigte. Das Spiel begann ein wenig verhalten, beide Teams mussten sich erst finden und gegenseitig abtasten, bevor sie offensive Aktionen wagten. Dann waren es aber wobei vor allem die Spieler der Heimmannschaft, die sich als erste nach vorne wagten. Dadurch erkämpften sie sich die Überlegenheit auf dem Platz die sie auch für den Rest der ersten Halbzeit nicht mehr abgeben sollten.
[infobox-right]Herne: Kurz - Asenso, Krug, Eisen, Kilian - Westphal - Jubt, Bastürk, Urban (82. Sazoglu) - Erzen, Lewejohann
Velbert: Ditterle - Barton, Eraslan, Onucka (55. Janas), Kluy - Nachtigall, Badur - Tumanan - Seidel, Nigbur
Tore: 0:1 Nigbur (87.), 1:1 Eisen (89., Foulelfmeter), 2:1 Jubt (90.)
Zuschauer:700.[/infobox]
Sie erspielten sich eine ganze Reihe guter Möglichkeiten, wurden aber vom Schiedsrichtergespann unter Leitung von Felix Schmitz meistens zurückgepfiffen. So zum Beispiel in der 17. Minute, als Rene Lewejohann, der ein sehr starkes Spiel machte, sich von seinem Gegenspieler gelöst hatte und nach einem langen Ball frei auf seinen ehemaligen Teamkollegen, Christoper Ditterle, zusteuerte. Velbert hingegen zeigte mitunter schöne Spielzüge, aber meistens war am Strafraum der Hausherren schluss.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein umgekehrtes Bid, die Westfalia war erstaunlich träge und unaufmerksam zurück aufs Feld gekommen. So erspielten sich die Gäste eine beachtliche Anzahl sehr guter Chancen. Nur dank der teils hervorragenden Paraden von Torhüter Pascal Kurz blieb die Null stehen. Als sich jedoch viele schon mit dem Ergebnis abgefunden hatten, brach die heiße Schlussphase an. Der agile und sehr auffällige Daniel Nigbur nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Westfalia um das 1:0 einzuköpfen. Doch auch nach diesem Gegentreffer steckten die Mannen von Klaus Täuber nicht auf. Auf einmal spielten sie sich wieder im Strafraum ihrer Gegner fest und bekamen in der 89. Minute einen Elfmeter zugesprochen, den der Kapitän, Nils Eisen, souverän verwandelte.

Damit aber nicht genug, denn die Herner drehten noch weiter auf und wurden in der 2.Minute der Nachspielzeit mit dem zweiten Treffer belohnt. Sven Jubt war der Torschütze und danach war dann auch Abpfiff. Alle Fragen, wie es zu diesen so unterschiedlichen Halbzeiten kommen konnte, werden wohl erst in den kommenden Tagen erörtert, denn nach dem Abpfiff feierte die Mannschaft ihren Sieg zuerst ausgelassen mit ihren Fans und danach auch in der Kabine.

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