Mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit hat Alemannia Aachen im Montagspiel der zweiten Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 ein Unentschieden gerettet. Ivica Grlic verwandelte den Strafstoß zum 2:2 (1:1).

Aachen und Mainz teilen sich die Punkte

12. August 2003, 11:32 Uhr

Mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit hat Alemannia Aachen im Montagspiel der zweiten Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 ein Unentschieden gerettet. Ivica Grlic verwandelte den Strafstoß zum 2:2 (1:1).

Der FSV Mainz 05 hat schon nach dem zweiten Spieltag der neuen Saison in der Zweiten Bundesliga wieder den ungeliebten vierten Rang eingenommen. Die Rheinhessen, die durch diese Platzierung in der Abschlusstabelle der vergangenen beiden Jahren jeweils den Aufstieg in die erste Liga knapp verpasst hatten, kamen im Topspiel am Montag zu einem 2:2 (1: 1)-Unentschieden bei Alemannia Aachen und haben nach dem 2: 1-Auftaktsieg gegen Union Berlin vier Punkte auf dem Konto.

Zweites Remis für Aachen

Für Aachen, das im Vorjahr Sechster geworden war und Mainz kurz vor Saisonende eine bittere 0:3-Niederlage verpasst hatte, war es dagegen nach dem 1:1 zum Auftakt bei Wacker Burghausen im 750. Zweitliga-Spiel der Vereinsgeschichte bereits das zweite Remis der Saison. Das Remis für die Gastgeber rettete Mannschaftskapitän Ivica Grlic in der dritten Minute der Nachspielzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter, den der Ungar Tamas Bodog an Erik Meijer verursachte.

Die erste Halbzeit im Duell der beiden Aufstiegsaspiranten war geprägt von viel Kampf und wenig Glanz. Benjamin Auer (19.) zur Gästeführung und Emmanuel Krontiris (32.) für Aachen nutzten die einzigen klaren Torchancen bis zur 45. Minute. Kurz vor dem Pausenpfiff blockte Marco Rose einen Schuss des Kameruners Thierry Bayock ab und verhinderte so eine Pausenführung der Aachener, die ohne Willi Landgraf (Oberschenkelprellung) und Ex-Nationalspieler Karlheinz Pflipsen (Knochenhautreizung) auskommen mussten.

Mainzer Führung durch Thurk

Unter den Augen des früheren DFB-Präsidenten Egidius Braun, der erstmals seit November 2002 wieder ein Fußballstadion besuchte, erwischte nach dem Seitenwechsel Mainz den besseren Auftakt und verpasste durch Auer und zweimal Niclas Weiland knapp die Führung. Aachen nahm den Schlagabtausch an und kam seinerseits zu Großchancen durch Krontiris und Stefan Blank, ehe Michael Thurk (66.) doch zum 2:1 für Mainz traf. Aachen drängte mit Macht, doch Erik Meijer und erneut Krontiris scheiterten am glänzend reagierenden Mainzer Schlussmann Dimo Wache. In der hektischen Schlussphase wurde Aachens Trainer Jörg Berger wegen Meckerns in der 87. Minute auf die Tribüne verbannt.

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