BVB: Naversnik - "Kinderleicht zur Eintrittskarte"

rk
05. Februar 2007, 12:08 Uhr

Borussia Dortmund testete zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart einen neuen Service.

Borussia Dortmund testete zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart einen neuen Service: "Print at home", das Verfahren, mit dem man beispielsweise schnell und direkt über PC und Internet an eine Bahn-Fahrkarte kommt, gibt es nun auch beim BVB. Der Test lief von Donnerstag-Mittag bis zum Anpfiff am heutigen Sonntag.
Und so funktioniert es: Klicken Sie sich über die BVB-Homepage über "Shops" in den Ticketshop oder geben Sie einfach die Adresse www.bvb.de/ticketshop in ihrem Browser ein, wählen Sie das Spiel gegen den VfB Stuttgart und dort Ihren gewünschten Platz aus. Anschließend müssen Sie sich anmelden und gelangen nach den Bezahlformalitäten im Menüpunkt "Versandart" zur Auswahlmöglichkeit, ob das oder die Tickets per Post zugesandt, am Spieltag hinterlegt oder eben am PC ausgedruckt werden sollen. Wichtige Einschränkung: Dieses Angebot gilt in der Testphase nur für "Bestandskunden", also für jenen Kreis, der in dieser Saison bereits im Onlineshop ein Ticket erworben hat. Außerdem können sich alle bestehenden Dauerkarten-Kunden mit Ihrem Passwort einloggen.

"Kinderleicht zur Eintrittskarte", sagt der beim BVB für den Bereich Ticketing Verantwortliche Matthias Naversnik: "Hiermit bieten wir unseren Kunden einen weiteren Service, der in der Bundesliga beinahe einmalig ist." Für jede Transaktion fällt, unabhängig von der Zahl der bestellten Karten, eine einmalige Gebühr von 1,50 Euro an. Das ist günstiger als die Hinterlegungsgebühr für Spätabholer am Spieltag (zwei Euro) oder das Porto bei der Post, wenn man sich die Karten zuschicken lassen möchte (sechs Euro). Beide Varianten bestehen aber nach wie vor weiter. Auf dem Online-Ticket sind drei verschiedene Barcodes aufgedruckt, für den Fall, "dass einer nicht ganz sauber aufs Papier gebracht worden ist", erklärt Naversnik. An den Einlasskontrollen wird der Barcode wie bei der üblichen Eintrittskarte am Eingang vor das Kartenlesegerät gehalten. Sollte sich der Test bewähren, könnte dieses Angebot zu einer dauerhaften Einrichtung und der Nutzerkreis erweitert werden.

Autor: rk

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