Im Rahmen des Brinkhoff’s No. 1 Cups zeigte die Elf von Trainer Heiko Sulzbacher Anlaufschwierigkeiten und enttäuschte gegen Ligakonkurrent Mengede 08/20.

Teutonia SuS Waltrop

Noch viel Arbeit bis zum Saisonstart

Daniel Schreckenberg
09. August 2010, 10:37 Uhr

Im Rahmen des Brinkhoff’s No. 1 Cups zeigte die Elf von Trainer Heiko Sulzbacher Anlaufschwierigkeiten und enttäuschte gegen Ligakonkurrent Mengede 08/20.

Auch in der bisherigen Vorbereitung tut sich der SuS Teutonia Waltrop schwer. Die erbrachten Leistungen in den Testspielen bestätigen den Trend, dass bis zum Saisonstart am 15. August gegen den VFB Habinghorst noch reichlich Arbeit auf den Coach, der in seiner sechsten Spielzeit die Waltroper trainiert, zukommen wird.

"Durchwachsene Vorbereitungsspiele"

Der Westfalenliga-Absteiger, dessen Kader bis auf die Abgänge von Thomas Peveling und Nils Röhr (beide zu Eintracht Datteln) und dem einzigen Neuzugang Marcel Tönning (vom FC Nordkirchen) unverändert geblieben ist, konnte lediglich beim 3:3 gegen die Zweitvertretung von Rot-Weiß Essen überzeugen. Es folgte eine 0:3-Niederlage gegen die U19 der Spielvereinigung Erkenschwick, sowie ein 3:1-Sieg gegen den TSV Marl-Hüls, bei dem zwar das Resultat zufriedenstellend war, vorallem aber die Spielweise der Waltroper noch reichlich Luft nach oben zulässt.

Auf Verletzungspech seien diese „durchwachsenen“ Ergebnisse allerdings nicht zurückzuführen, betont Sulzbacher, denn außer den beiden Langzeitverletzen Tim Lohfink und Eike Ströve fiel lediglich Daniel Keim mit Beschwerden am Fuß während der Vorbereitungsphase aus.

"Anspruch Oben mitzuspielen"

Nichtsdestotrotz wollen die Waltroper eine Rolle im Kampf um die Spitzenpositionen der Landesliga Staffel 3 einnehmen. Der direkte Wiederaufstieg wäre zwar keine Pflicht, der „Anspruch oben mitzuspielen“ sei dennoch gegenwärtig. Inwiefern sich dieser Anspruch bewahrheiten wird, müssten die ersten zwei, drei Monate des Saisonverlaufes zeigen. Durch einen „gelungenen Start“ sowie „etwas Glück“, dass sich keiner der wichtigen Spieler verletzt, könne man sehen, ob der SuS Teutonia Waltrop seiner Favoritenrolle gerecht werden könne, erklärt der Trainer.

Die richtigen Rückschlüsse ziehen

Eine Woche vor Saisonstart bleibt also zu hoffen, dass aus dem Blitzturnier in der Glückaufkampfbahn in Brambauer die richtigen Rückschlüsse gezogen werden konnten und rechtzeitig zum Ligaauftakt dann nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die gezeigte Leistung der Teutonen den Vorstellungen des Trainers entsprechen.

Autor: Daniel Schreckenberg

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