Christian Weber war in der vergangenen Saison bei der Fortuna nicht nur unumstrittener Stammspieler, sondern er gehörte auch zu den absoluten Leistungsträgern.

Fortuna: Webers Fluch

"Schlechte Erfahrungen mit Koblenz"

Christian Krumm
05. August 2010, 11:02 Uhr

Christian Weber war in der vergangenen Saison bei der Fortuna nicht nur unumstrittener Stammspieler, sondern er gehörte auch zu den absoluten Leistungsträgern.

In der kommenden Spielzeit geht es für ihn nun darum, die gezeigten Leistungen zu bestätigen. Darüber und über seine schlechten Erfahrungen mit der TuS Koblenz spricht der Rechtsverteidiger im RS-Interview.

Christian Weber, in der vergangenen Saison waren Sie auf der rechten Abwehrseite der Fortuna „Mister Zuverlässig". Was macht Sie zuversichtlich, dass Sie diese Leistungen bestätigen können?
Zum einen glaube ich an meine eigene Stärke, schließlich habe ich nun über 200 Zweitligaspiele auf meinem Konto. Zum anderen kann ich mich gut einschätzen. In der letzten Saison war ich in der Hinrunde besser als in der Rückserie. Aber es ist normal, dass man nicht immer Top-Leistungen abrufen kann. Man unterliegt immer gewissen Schwankungen.

Ein paar Leute sind gegangen, Neue dazugekommen. Schätzen Sie den Fortuna-Kader stärker ein als im letzten Jahr?

Es ist zu früh, um das zu beurteilen. Wir hatten bisher noch kein Pflichtspiel, erst da zeigt sich die Qualität der einzelnen Akteure. Ich bin mir sicher, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben, aber man darf nicht vergessen, dass uns mit Martin Harnik und „Bamba" Anderson auch wichtige Leute verlassen haben.

In der Viererkette wird sich voraussichtlich nicht viel ändern. Nur ein Ersatz für Anderson muss gefunden werden. Wie schätzen Sie das Duell zwischen Tiago und Assani Lukimya-Mulongoti ein?

Für mich als Spieler ist das schwer einzuschätzen, das sieht der Trainer deutlich besser. Beide haben das Zeug dazu, eine gute Rolle zu spielen. Ich hätte sowohl bei Tiago als auch bei „Lucky" ein sicheres Gefühl.

Am Sonntag tritt Ihr Team beim „Derby-Cup" in Aachen an. Was versprechen Sie sich von diesem Turnier?

Ich denke, das ist eine gute Sache. Eine Woche vor dem Pflichtspiel-Start gegen Koblenz kann man gegen hochkarätige Gegner noch einmal sehen, wo wir uns noch verbessern müssen. Vor allem gegen Leverkusen kann es gut passieren, dass wir noch Schwächen aufgezeigt bekommen. Daran können wir dann arbeiten.

Eine Woche später ist endlich das Pokalspiel bei der TuS Koblenz. Da denkt man immer direkt an das gleiche Duell der letzten Saison im Winter. Sie auch?

Ich habe mit Koblenz eher schlechte Erfahrungen gemacht. Beide Partien, die ich dort bestritten habe, gingen verloren. Aber wir sind nun in der Favoritenrolle und der wollen wir auch gerecht werden. Egal, wie, Hauptsache eine Runde weiter.

Autor: Christian Krumm

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