Mit viel Glück und tatkräftiger Hilfe des Gegners hält Schalke 04 im Fernduell mit Werder Bremen um die deutsche Fußball-Meisterschaft Schritt.

2:1 gegen Aachen! Schalke dank Sichone im Gleichschritt mit Werder

31. Januar 2007, 22:02 Uhr

Mit viel Glück und tatkräftiger Hilfe des Gegners hält Schalke 04 im Fernduell mit Werder Bremen um die deutsche Fußball-Meisterschaft Schritt.

Mit viel Glück und tatkräftiger Hilfe des Gegners hält Schalke 04 im Fernduell mit Werder Bremen um die deutsche Fußball-Meisterschaft Schritt. Die `Königsblauen´ gewann durch das Eigentor von Moses Sichone in der 74. Minute mit 2:1 (1: 1) gegen Aufsteiger Alemannia Aachen und haben wie Spitzenreiter Werder Bremen nunmehr 42 Punkte auf dem Konto. Darüber hinaus ist die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka nun bereits seit zehn Spielen ungeschlagen. Vor 61.482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena geriet Schalke durch ein umstrittenes Tor von Vedad Ibisevic in Rückstand (17.). Der Bosnier stand nach einer Flanke von Jeffrey Leiwakabessy und einem Zuspiel von Sascha Rösler im Abseits, als er Torhüter Manuel Neuer zum 0:1 überwand.
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Zum Ausgleich benötigten die insgesamt schwachen Gastgeber einen Elfmeter. Nach einem Handspiel von Alemannia-Kapitän Moses Sichone im Kopfballduell mit Fabian Ernst zeigte Schiedsrichter Florian Meyer auf den Punkt, Rafinha nutzte die Chance zum 1:1 (23.). Schießlich unterlief Sichone noch das Eigentor. Die Schalker waren offenbar schon mit den Gedanken beim Spitzenspiel am kommenden Sonntag (17.00 Uhr/live bei arena) in Bremen. Viel zu schlampig und ungenau waren die Zuspiele, in der Offensive, erneut angeführt von Spielmacher Lincoln, fehlten die Überraschungsmomente. Die tief gestaffelte Alemannia geriet nur selten wirklich in Gefahr. In der gesamten ersten Halbzeit gelang den `Königsblauen´ nur eine einzige herausgespielte Torchance: nach schöner Flanke seines Landsmannes Dario Rodriguez scheiterte der Uruguayer Gustavo Varela mit einem Kopfball aus acht Metern an Aachens Torwart Stephan Straub (16.). Nach der Pause wurde die Partie noch schlechter. Beide Mannschaften überboten sich in Fehlpässen und technischen Unzulänglichkeiten.

Selten lief der Ball über mehr als drei Stationen, ohne beim Gegner zu landen. Die Slomka-Elf konnte sich zunächst sogar bei Torhüter Neuer bedanken, dass sie nicht erneut in Rückstand geriet. Der 20-Jährige parierte zweimal glänzend nach Schüssen von Laurentiu Reghecampf (50., 51.). Die Gastgeber, die zunächst auf den zuletzt enttäuschenden Halil Altintop im Sturm zu Gunsten des Dänen Peter Lövenkrands verzichteten, kamen nur durch Standardsituationen gefährlich vors Tor. So traf Kapitän Marcelo Bordon nach einer linken Ecke mit einem Kopfball die Latte (58.). Beim 2:1 half die Alemannia, die ohne den erkrankten Nationalspieler Jan Schlaudraff (Magen-Darm-Virus) auskommen musste, tatkräftig mit. Nach einem Querschläger von Kevin Kuranyi lenkte Sichone den Ball ins eigene Tor.

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