Fragt man die Trainer nach den Aufstiegsfavoriten für die neue Saison, ist auch die SSVg. immer mit dabei. Zwar besteht der Velberter Kader nur aus 19 Akteuren.

Schulz ist zufrieden

Klein aber fein

30. Juli 2010, 12:47 Uhr

Fragt man die Trainer nach den Aufstiegsfavoriten für die neue Saison, ist auch die SSVg. immer mit dabei. Zwar besteht der Velberter Kader nur aus 19 Akteuren.

Dafür ist Frank Schulz aber auf jeder Position doppelt und gleichstark besetzt.

Wie der Trainer die bisherige Vorbereitung bewertet und wie er mit der Rolle des Geheimfavoriten umgeht, verrät der Ex-Profi im RS-Interview.

Frank Schulz, haben Sie ihre Kaderplanungen endgültig abgeschlossen?

Ja, die Mannschaft ist vollständig. Mehr als 19 Mann können wir uns in diesem Jahr nicht leisten. Es ist zwar nicht der größte Kader, aber dafür ist er qualitativ sehr gut besetzt. Und weil ich ohnehin nicht gerne eine aufgeblähte Truppe habe, sind wir gut aufgestellt. Wir haben ja schließlich auch eine gute Reserve, die wir als Unterbau nutzen werden. Dennoch hoffe ich, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben werden.

Das Team ist auf allen Positionen gut besetzt, so dass Ausfälle doch ohne weiteres kompensiert werden können, oder nicht?

Stimmt, unsere Jungs liegen leistungsmäßig sehr eng beieinander. Vielleicht können wir sogar den ein oder anderen Ausfall besser als in der Vergangenheit kompensieren, aber trotzdem darf nicht viel bei uns passieren. Einige Leute sind einfach nicht zu ersetzen.

Von den Kontrahenten wird Velbert durchweg als Geheimfavorit gehandelt. Wie gehen Sie damit um?

Geheim? Das hört sich gut an. Also muss man ja nicht darüber sprechen. Nein, Scherz bei Seite: Die schlafenden Riesen in dieser Liga sind ganz klar Köln und Windeck. Der ETB, Siegen oder RWE sind ebenfalls heiße Kandidaten. Aber das war es dann auch schon.

Und Ihr Team?

Wir sind in den letzten Jahren immer als Geheimfavorit gehandelt worden und der Verein musste dann gegen den Abstieg spielen. Damals wurde sogar noch viel mehr Geld investiert als jetzt. Deshalb wollen wir nun einen einstelligen Platz und uns vom Kampf um den Klassenerhalt fern halten. Wir sind durch den Herner Block, der gekommen ist, sicherlich eingespielter als sonst, aber andere Klubs haben auch ordentlich etwas getan.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren