Sachen gibt's: Da hat die Stadt Stegersbach die Ehre, den BVB empfangen zu dürfen und was macht der berühmteste Sohn des Ortes? Er fährt nach Schalke!

BVB: Tagebuch, Tag 4

Stegersbach kommt - nach Schalke

18. Juli 2010, 20:28 Uhr

Sachen gibt's: Da hat die Stadt Stegersbach die Ehre, den BVB empfangen zu dürfen und was macht der berühmteste Sohn des Ortes? Er fährt nach Schalke!

Tag Nummer vier brachte den Profis der Borussia erstmals die Gelegenheit, etwas durchzuschnaufen. Nach dem Testspiel am Samstag-Abend in Floridsdorf standen am Morgen lediglich eine kurze Laufeinheit sowie einige Pressetermine auf dem Programm, ehe am Nachmittag ein geheimes Foto-Shooting für den Fan-Katalog auf dem Programm stand.

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Zeit also für die Begleiter, sich auf die Suche nach Ablenkung zu machen. Noch unspektakulärer allerdings als Stegersbach, das war schließlich das Fazit, ist allerdings nur eins: Stegersbach am Sonntag – zumal das Wetter erstmals seit der Ankunft nicht mitspielte.

Nach getaner Arbeit blieb also nur, sich mit dem Ort, seiner Hitorie und seinen Geschichten vertraut zu machen. Und das brachte wahrlich Spektakuläres zu Tage:

Kennen Sie Kurt René Plisnier? Nein? Das sollten Sie in Stegersbach nicht zu laut sagen. Schließlich ist Plisnier der berühmteste Sohn des kleinen Städtchens im Burgenland (gefolgt von Rudolf Jusits, Franz Krammer, Edit Schlaffer und Johann Wagner).

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Doch auch Jürgen Klopp ist dieser Tage drauf und dran, in der Popularitätsskala vor Ort einen großen Schritt nach vorne zu machen. Immer freundlich, immer gut gelaunt, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, so erleben die Kiebitze ihn auch dieser Tage wieder. „Da Jürgen Klopp, da is koa Depperl“, so empfing uns dieser Tage sogar der dem Fußball ansonsten alles andere als zugeneigte Wirt unserer Pension – auf Österreichisch hört sich so wohl ein Kompliment an.

Lediglich an seinem musikalischen Talent sollte „der Jürgen Klöppel“, so stellte ihn der Stadionsprecher beim Spiel in Floridsdorf vor, wohl noch arbeiten, um die Einheimischen endgültig zu überzeugen. Ist Plisnier doch Keyborader bei der Band „Opus“, die 1984 die Musikwelt mit dem Lied „Live ist Life“ mehr oder weniger bereicherte und noch heute durch die Lande tourt.

Wer den berühmtesten Sohn Stegersbachs übrigens einmal live erleben möchte, hat dazu bald die Gelegenheit: Am 4. September gastiert „Opus“ gemeinsam mit „Pur“ ausgerechnet in der Arena „Auf Schalke“.

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