Seit Samstag befinden sich die Kleeblätter im Trainingslager in Bitburg. Bis zum kommenden Samstag sollen dort die Grundlagen für die neue Saison gelegt werden.

RWO: Eifel-Gaudi

Jeff Gyasi für Florian Abel

Christian Brausch
19. Juli 2010, 08:37 Uhr

Seit Samstag befinden sich die Kleeblätter im Trainingslager in Bitburg. Bis zum kommenden Samstag sollen dort die Grundlagen für die neue Saison gelegt werden.

Doch kurz vor der Abreise musste das Personal nochmals getauscht werden. Denn Florian Abel (Muskelfaserriss) verletzte sich beim Test gegen TuRa 88, für ihn rückte Jeff Gyasi, Neuzugang aus Schonnebeck in die „Reisegruppe.“

Keinen Platz in Bitburg bekam Esad Razic. Der Linksfuß, bereits im letzten Winter eine Halbserie für RWO am Ball, stellte sich in der letzten Woche vor und war erneut ein Thema für eine Verpflichtung. Doch am Freitag sagte ihm Coach Hans-Günter Bruns ab, nachdem er zuvor medizinisch durchgecheckt wurde. Bruns: „Ich muss einfach ein gutes Bauchgefühl bei so etwas haben und das hatte ich in dem Fall nicht.“

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Daher sucht man nach dem Ausfall von Daniel Embers weiter, wobei „wir keine Eile haben“, wie Bruns erklärt, „wir sind mit 25 Mann in Bitburg und machen nur etwas, wenn wir ganz sicher sind.“ Vielleicht gibt es die Lösung auch intern, denn in den letzten Partien hat Musa Celik wiederholt auf sich aufmerksam gemacht, nicht nur wegen der drei Treffer gegen Sogia und den Kaller SC.

Bruns: „Musa hat wirklich nicht schlecht gespielt, aber er ist eher der offensive Typ. Und wir haben nach Daniels Ausfall einen defensiven Mann verloren. Aber wenn Musa weiter so dran bleibt, dann ist er immer eine Alternative. Wir werden sehen, was er im Trainingslager zeigt. Wir wissen, was für eine super Einstellung er mitbringt.“

Worte, die ihn sicher noch intensiver arbeiten lassen in Bitburg. Dort soll an fast jedem Tag drei Mal trainiert werden, außer am Donnerstag. Da steht am Nachmittag „Eifel-Gaudi“ auf dem Plan, um die Stimmung nach den Strapazen hochzuhalten. Abgerundet wird der Tag mit einem gemeinsamen Grillabend.

Autor: Christian Brausch

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