Am letzten Dienstag ist Union Mülheim in die Vorbereitung gestartet. Das Ziel ist klar: Bloß nicht noch so eine Zittersaison wie im letzten Jahr.

Union Mülheim

Bloß nicht wieder eine Zittersaison

18. Juli 2010, 20:17 Uhr

Am letzten Dienstag ist Union Mülheim in die Vorbereitung gestartet. Das Ziel ist klar: Bloß nicht noch so eine Zittersaison wie im letzten Jahr.

„Mein erster Eindruck war sehr positiv. Die Spieler sind engagiert und ich glaube, dass wir eine andere Truppe stellen werden, als in der letzten Saison“, gibt Trainer Franz Passek eine erste Einschätzung ab. Er war es, der in der Winterpause, als die 09er auf dem letzten Tabellenplatz lagen, an die Südstraße kam und den Verein wenige Monate später mit einem 2:1-Sieg gegen den Cronenberger SC vor dem Gang in die Bezirksliga bewahrte.

Nun soll er gemeinsam mit seinem neuen Assistenztrainer Jo Bohra dafür Sorgen, dass der Traditionsverein wieder in ruhigere Gefilde gelangt. „Wir müssen schnell eine Mannschaft werden. Ohne den Teamgedanken läuft einfach nichts. Egal wie gut die einzelnen Spieler sind, das Team muss harmonieren“, weiß der gebbürtige Sauerländer.

Personell hat sich wenig verändert. Zwei Abgängen stehen die Verpflichtungen von Mike Fuchs (TuS Helene), Burak Bahadir (SC Hassel), Mohamed Hussein (SG Schönebeck), Admir Begic (SuS Dinslaken), Joel Schoof und Oktay Cinar (beide Mülheimer SV 07) gegenüber. Besonders auf Cinar, der in der letzten Saison seine Torjäger-Qualitäten in der Bezirksliga unter Beweis stellte, ruhen die Hoffnungen.

Einen unverhofften Erfolg bejubelten die Verantwortlichen bereits vor einige Wochen, als der Verband die Staffeleinteilungen bekannt gab. Nach Jahren in der Essener Gruppe, ist man nun in der linksrheinische Staffel gelandet. „Das ist natürlich toll, weil es dort überall Rasenplätze gibt. Der Fußball in der Essener Gruppe ist körperbetonter. Da wir eher spielerisch agieren, kommen uns Rasenplätze entgegen.“ Zu den Spitzenmannschaften der Liga zählt der 54-Jährige neben den Sportfreunden Hamborn auch Aufsteiger FSV Duisburg. „Die haben sich auf dem Transfermarkt sehr gut verstärkt“, befindet Passek.

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