Sportdirektor Martin Bader vom 1. FC Nürnberg möchte langsam Klarheit im Fall Raphael Schäfer. Ob der Torhüter bleibt oder geht, solle er sich bitte bis zum Rückrunden-Auftakt gegen den VfB Stuttgart überlegen.

Bader stellt die Uhr für "Club"-Keeper Schäfer

sewo1
14. Januar 2007, 12:23 Uhr

Sportdirektor Martin Bader vom 1. FC Nürnberg möchte langsam Klarheit im Fall Raphael Schäfer. Ob der Torhüter bleibt oder geht, solle er sich bitte bis zum Rückrunden-Auftakt gegen den VfB Stuttgart überlegen.

Allmählich läuft die Bedenkzeit für Torwart Raphael Schäfer ab. Sportdirektor Martin Bader von Bundesligist 1. FC Nürnberg will noch vor dem Rückrunden-Auftakt gegen den VfB Stuttgart am 27. Januar Klarheit haben, ob Schäfer bleibt oder den Club Richtung Schwaben verlässt. "Bei Raphael Schäfer geht die Tendenz dahin, dass wir vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wissen werden, ob wir mit ihm Einigung über seinen Verbleib erzielen - dass er wichtig für uns ist und wir ihn gerne halten wollen, steht außer Frage", sagte Bader auf der Internetseite des neunmaligen deutschen Meisters.

Zuletzt hatte VfB-Sportdirektor Horst Heldt Kontakt zu seinem Nürnberger Kollegen wegen Schäfer aufgenommen. Der 27-Jährige gilt als erster Nachfolgekandidat für Nationalkeeper Timo Hildebrand, der den Verein am Saisonende verlassen wird und einen Wechsel ins Ausland anstrebt.

Schäfers Vertrag beim Club läuft am Saisonende aus, beinhaltet jedoch eine beidseitige Option zur Verlängerung um ein Jahr. Diese soll gezogen werden, falls der Kapitän die angebotene Verlängerung des Kontrakts bis 2010 nicht annimmt. Der VfB müsste in diesem Fall eine Ablöse in Höhe von rund zwei Millionen Euro zahlen.

Autor: sewo1

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